Mehr als Lesen

Parnterschaft von Stadtbibliothek und Gymnasium

Einstieg in die offizielle Partnerschaft von Stadtbibliothek und dem Gymnasium am Geroweiher.

Mönchengladbach - Passender könnte sich der Einstieg in die offizielle Partnerschaft von Stadtbibliothek und dem Gymnasium am Geroweiher kaum gestalten. So ist auf die Vertragsunterzeichnung an der Schule direkt ein Vorlesewettbewerb gefolgt. Bei dem hat Andrea Otten, die die Bildungspartnerschaft von Seiten der Stadtbibliothek betreut, dann auch direkt als Jurymitglied mitgemacht. Wobei die Bildungspartnerschaft durchaus auch noch mehr beinhaltet als die Schülerinnen und Schüler verstärkt ans Lesen heranzuführen, sagt die Leiterin der Stadtbibliothek Brigitte Behrendt: „Es geht nicht nur um die Möglichkeit, sich bei uns Bücher auszuleihen. Beide Seiten haben ein Konzept erarbeitet, das an den Lehrplan angepasst ist und wo es auch fächerübergreifend Anknüpfungspunkte gibt. So gibt es zum Beispiel gerade in unserem Makerspace auch die Möglichkeit, Programmierung auf spielerische Art und Weise einzuüben und vieles mehr.“

„Für uns als Schule ist die Bildungspartnerschaft mit der Stadtbibliothek eine Möglichkeit, unsere Schule um einen spannenden Lernort zu erweitern“, sagt Schulleiter Dr. Christian Dern. „Diese Lernorte, wie für uns zum Beispiel auch das Museum Abteiberg, sind dabei deutlich mehr als bloße Orte und Räume. Sie geben unseren Schülerinnen und Schülern neue Impulse, Inspirationen und Kontakte zu Menschen, die sie noch einmal ganz anders unterstützen können als wir hier in der Schule.“ Indem diese Orte in den Schulalltag mit einfließen, hoffen auch alle, dass diese auch darüber hinaus von den Schülerinnen und Schülern genutzt werden und so Hemmungen vor den Besuchen der Einrichtungen wegfallen.

Die Lehrerinnen Anna Goldbeck und Jaqueline Krings, die die Bildungspartnerschaft von Seiten der Schule betreuen, sehen da jetzt schon erste Erfolge: „Eine Schülerin würde zum Beispiel gerne schon ein Praktikum in der Stadtbibliothek machen. Außerdem können wir uns vorstellen, dass die Stadtbibliothek auch so als Lernort außerhalb des Stundenplans interessant sein wird. Denn nicht alle Schülerinnen und Schüler haben zuhause vielleicht die ideale Atmosphäre, um konzentriert arbeiten zu können.“ Da kann dann zum Beispiel auch eine Facharbeit vor Ort vorbereitet werden. Damit bekommen die Schülerinnen und Schüler auch direkt nötiges Werkzeug an die Hand, das sie zum Beispiel auch später für ein Studium brauchen können. „Schon länger wird die Stadtbibliothek vielseitig gerade von Schülerinnen und Schülern genutzt. Da werden sich auch in unserem sanierten Gebäude noch einmal ganz neue Möglichkeiten ergeben. Wir freuen uns auf jeden Fall sehr, dass wir unsere Kooperationen nun mit dem Gymnasium am Geroweiher erweitern können“, ergänzt Behrend und würde sich freuen, wenn weitere Schulen diesem Beispiel folgen.