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Mecklenburg-Vorpommerns Innenminister will Straftäter nach Syrien abschieben

Caffier: Abschiebestopp für manche "Einladung für gesetzeswidriges Verhalten"

Mecklenburg-Vorpommerns Innenminister Lorenz Caffier (CDU) hat gefordert, "die ersten Schwerstkriminellen auch nach Syrien" abzuschieben.

Schwerin - Der Abschiebestopp für Syrien werde offenbar "von manchem als Einladung für gesetzeswidriges Verhalten interpretiert", erklärte Caffier am Dienstag anlässlich der Vorstellung der Kriminalstatistik seines Landes für 2017 in Schwerin. "Das dürfen wir nicht dulden."

Insgesamt sei etwa jeder zweite ausländische Straftäter in Mecklenburg-Vorpommern ein Zuwanderer. Diese Entwicklung bereite ihm Sorgen, erklärte Caffier. Auch wenn bekannt sei, dass sich viele Rohheitsdelikte wie Körperverletzungen und Bedrohungen gegen andere Zuwanderer richteten - "eine Straftat bleibt eine Straftat". Der deutsche Staat dürfe sich dieses Verhalten nicht bieten lassen. Deswegen sei es auch richtig, Straftäter und Gefährder weiterhin nach Afghanistan abzuschieben.

Die Polizei in Mecklenburg-Vorpommern ermittelte laut der Kriminalstatistik im vergangenen Jahr rund 43.400 Tatverdächtige, die nichts mit aufenthaltsrechtlichen Vorwürfen zu tun hatten. Knapp 6000 davon waren Ausländer. Bei der Hälfte dieser Ausländer handle es sich um Zuwanderer, erklärte Caffier.

(xity, AFP)


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