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Max-Stern-Vortrag: Sein Leben, sein Archiv

Philip Dombowsky referiert im Stadtmuseum

Philip Dombowsky, Archivar der National Gallery von Kanada, hält am Donnerstag, 9. Oktober, im Stadtmuseum einen Vortrag über Max Stern (1904-1987), den ehemaligen Besitzer der Galerie Stern auf der Königsallee.

Düsseldorf - Gegründet von seinem Vater Julius Stern im Jahre 1913, gehörte die Galerie Stern mit ihrer Spezialisierung auf die Arbeiten der Düsseldorfer Malerschule und niederländischer sowie flämischer Künstler zu den wichtigsten Kunstgalerien der Stadt. Im August 1935 erhielt Max Stern jedoch als jüdischer Händler die erste Aufforderung zur Schließung. Damit begann ein Prozess, der im November 1937 mit dem erzwungenen Verkauf seines Inventars – unter anderem des Selbstbildnisses von Wilhelm Schadow, das sich heute nach der Restitution 2013 als Leihgabe im Stadtmuseum befindet – und der anschließenden Flucht Max Sterns aus Deutschland endete.
Der Vortrag beginnt mit einer Zusammenfassung der Lebensgeschichte Max Sterns - von seinen frühen Jahren in der Galerie Stern bis zum Aufstieg zu einem der erfolgreichsten Kunsthändler Kanadas. Der zweite Teil des Vortrags behandelt die umfangreichen Bestände des Max-Stern- Archivs, dessen Sammlung im Jahr 2000 der National Gallery von Kanada übergeben wurde. Abschließend wird der Fokus auf die Bedeutung des Stern-Archivs für Initiativen wie das "Max Stern Art Restitution Project" gelegt, die sich für das Ausfindigmachen und die Restitution der Kunstwerke der ehemaligen Galerie Stern einsetzen. Den Vortrag im Stadtmuseum, Berger Allee 2, hält Referent Dombowsky in englischer Sprache. Beginn: 18 Uhr. Der Eintritt ist frei.

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