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Masterplan Schulen in Düsseldorf

An 105 Standorten übernehmen Handwerker die Regie

Wenn Ferien bevorstehen, und ganz besonders die langen Sommerferien, dann vervielfachen sich die Aktivitäten, die das Amt für Gebäudemanagement in den Schulen entwickelt.

Düsseldorf - Denn in diesen schulfreien Zeiten können Handwerker ungehindert ihres Amtes walten, ohne den Unterricht und die organisatorischen Abläufe einer Schule zu stören. Rund 125 Projekte unterschiedlichster Art werden in den Sommerferien 2014 an 105 Schulstandorten abgewickelt oder fortgesetzt. Das Investitionsvolumen allein in diesen sechs Ferienwochen: rund 8,2 Millionen Euro.
Diese Projekte werden aus dem Masterplan Schulen finanziert. Insgesamt stehen 2014 wieder 30 Millionen Euro im städtischen Etat zur Verfügung. Planungs- und Baudezernent Dr. Gregor Bonin: "Wir haben seit 2002 rund 450 Millionen Euro in unsere Schulgebäude investiert. Auch künftig soll der erfolgreiche Weg – bestehend aus Sanierungen, Umbau- und Erweiterungsprojekten sowie Neubauten – weiter beschritten werden."
Beim Masterplan Schulen, der auf 20 Jahre angelegt ist, handelt es sich um ein bundesweit beispielhaftes kommunales Engagement im Bereich der Bildungsinfrastruktur. Immerhin umfasst der schulische Gebäudebestand in Düsseldorf rund 830 Gebäude unterschiedlicher Baujahre an 170 Standorten.
Seit 2002 verfolgt die Stadt den strategischen Ansatz einer ganzheitlichen Gebäudesanierung, im Gegensatz zu der in früheren Jahren anlassbezogenen Instandhaltung einzelner Gewerke. Diese nachhaltige Vorgehensweise umfasst Sanierung, Modernisierung und Instandhaltung. Hinzu kommen Projekte wie die bauliche Erweiterung von Schulstandorten oder Neubauten. Das Ziel: Ein verbessertes Lernumfeld für die Schülerinnen und Schüler, aber auch eine Senkung der Unterhaltungskosten. Auch der Ganztagsbetrieb wird an den Düsseldorfer Schultandorten beständig ausgebaut und optimiert.
Synergieeffekte können durch die Bündelung gleichartiger Maßnahmen an 13 Schulgebäuden gleichen Typs, beziehungsweise gleicher Bauart, erzielt werden. Dabei handelt es sich um die Optimierung von Fluchtund Rettungswegen. Baulich bedeutet dies zum Beispiel die Ertüchtigung oder Erneuerung von Brandschutztüren oder die Erneuerung der Kennzeichnung von Flucht- und Rettungswegen. Die Stadt investiert in diesem Bereich insgesamt rund zwei Millionen Euro.
Trotz der Aufräum- und Folgearbeiten durch Sturmtief "Ela" kann am geplanten Sommerferienprogramm der Bauleute festgehalten werden. Die Beseitigung von Sturmschäden wird jedoch auch in den nächsten Wochen noch ein Thema bleiben. An einigen Standorten sind oder waren die Handwerker bereits tätig, an anderen laufen die Vorbereitungen.

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