Martinsfeuer rechtzeitig anzeigen

Meldung beim Ordnungsamt ist Pflicht

Martinsfeuer sollten rechtzeitig vor dem Abbrennen dem Ordnungsamt angezeigt werden.

Düsseldorf - Daran erinnern die Mitarbeiter im Ordnungsamt. Im Zuge der Anmeldung wird geprüft, ob von dem Feuer aufgrund seines Standortes besondere Gefährdungen oder Belästigungen der Allgemeinheit ausgehen können. Neben der Freude am Anblick von Flammen und Glut bringt jedes Feuer naturgemäß Brandrisiken und Belastungen für die Umgebung mit sich. Das "Merkblatt der Feuerwehr Düsseldorf für Lager- und Brauchtumsfeuer" enthält Hinweise, wie Belastungen in einem vertretbaren Rahmen gehalten werden können. Es ist im Internetangebot der Stadt unter www.duesseldorf.de/feuerwehr/pdf/tipp/merkblatt_lagerfeuer_brauchtumsfeuer.pdf abrufbar.
Als Brennstoff dürfen ausschließlich naturbelassenes, trockenes Holz einschließlich anhaftender Rinde, trockener Reisig und trockene Zapfen verwendet werden. Das Verbrennen von nassem Holz, nassen Pflanzenresten, gestrichenem, lackiertem oder beschichtetem Holz, Sperrholz, Spanplatten, Faserplatten oder sonst verleimtem Holz, Abfällen, Kunststoff, Gummi ist untersagt.
In den vergangenen Jahren wurden in der Landeshauptstadt Düsseldorf durchschnittlich rund 20 Martinsfeuer angezeigt. Zumeist handelt es sich um traditionelle Veranstaltungen von Düsseldorfer Vereinen, Schulen oder Kindergärten. Schadensfälle sind bislang nicht bekanntgeworden.

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