Mann in Hessen tötet schlafende Frau mit 25 Stichen

Landgericht Hanau stellt besondere Schwere der Schuld fest

Das Landgericht im hessischen Hanau hat einen 41-Jährigen wegen Mordes an einer Bekannten mit 25 Messerstichen zu lebenslanger Haft verurteilt.

Hanau - Zudem stellte das Gericht die besondere Schwere der Schuld fest, wie eine Gerichtssprecherin sagte. Eine vorzeitige Haftentlassung nach 15 Jahren ist damit weitestgehend ausgeschlossen.

Der Mann hatte nach Ansicht des Gerichts im Juli 2020 mit einem Messer 25 Mal auf die schlafende Frau eingestochen. Mit dem Urteil folgte die Strafkammer dem Plädoyer der Staatsanwaltschaft. Die Verteidigung hatte eine Verurteilung wegen Totschlags in einem minderschweren Fall gefordert.

Der Mann hatte die Frau laut Urteil über ein Datingportal im Internet kennengelernt. Nach Ansicht des Gerichts ermordete er sie in ihrer Wohnung, um an ihr Auto zu gelangen. Dieses verkaufte er demnach später für 4000 Euro, um einer anderen Frau zu imponieren.

(xity, AFP)