Mann aus Sachsen nach Tötungsdelikt an Frau und Kind in Psychiatrie

Ehefrau starb an Stichverletzungen - Todesursache von Dreijährigem noch unklar

Nach einem Tötungsdelikt im sächsischen Werdau ist ein 30-jähriger Tatverdächtiger in ein psychiatrisches Krankenhaus eingewiesen worden.

Werdau - Das Amtsgerichts Zwickau erließ einen sogenannten Unterbringungsbefehl gegen den Mann, wie die Staatsanwaltschaft Zwickau am Donnerstag mitteilte. Er steht unter Verdacht, seine 43-jährige Frau und seinen kleinen Sohn getötet zu haben.

Dem Beschuldigten wird vorgeworfen, vor mehreren Tagen in der gemeinsamen Wohnung in Werdau seine Ehefrau und den gemeinsamen Sohn heimtückisch getötet zu haben. Gegen ihn wird wegen Mordes in zwei Fällen ermittelt.

Laut Obduktion starb die Frau an mehreren Stichverletzungen im Oberkörper. Die Todesursache des Kinds war noch unklar. Geprüft wird auch, ob der Tatverdächtige zum Tatzeitpunkt unter Drogen stand und womöglich im Zustand der Schuldunfähigkeit oder verminderten Schuldfähigkeit handelte. Der 30-Jährige machte bislang keine Aussagen. Das Motiv ist noch unklar.

Der Mann hatte sich Dienstagnacht in einer Notaufnahme aggressiv verhalten, weshalb die Polizei gerufen wurde. Er sagte dann aus, dass er seiner Frau und dem Kind etwas angetan habe. Polizei und Rettungskräfte fanden die Toten anschließend in der Wohnung.

(xity, AFP)