19.08.2018 || Startseite -> Nachrichten aus duesseldorf -> lokales -> Lokführer erleidet Schwächeanfall

Lokführer erleidet Schwächeanfall

Verdacht auf Herzinfarkt

Am frühen Abend erlitt ein Lokführer eines Regionalexpress auf einer Leerfahrt ins Depot auf freier Strecke einen Schwächeanfall.

Düsseldorf/ Duisburg - Er stoppt den Zug in Höhe Emmastrasse/ Volksgarten und ruft über Funk bei seiner Notfallleitstelle der Bahn in Duisburg um Hilfe. Diese alarmierte die Feuerwehr Düsseldorf. Ein Führungsdienst und Löschfahrzeug der Feuerwache Behrenstrasse sowie der Notarzt und ein Rettungswagen der Wachen Münsterstrasse und Hüttenstarsse eilten zum Einsatzort, um dem Lokführer zu helfen. Anfangs war es Schwierig, die genaue Einsatzstelle zu finden. Die Einsatzkräfte verschafften sich Zugang über die Bahnbrücke in Höhe Emmastrasse.
Kurz nach dem Eintreffen kam von der DB-Notfallleitstelle Duisburg auch der wichtige Hinweis auf die Streckensperrung, die den Einsatzkräften erst einen Zugang ins Gleisbett erlaubt, weil alles andere lebensgefährlich wäre. Der Notfallmanager der Bahn war ebenfalls alarmiert und traf nach wenigen Minuten ein. Er koordinierte mit dem Einsatzleiter Feuerwehr den Einsatz.
Der Notarzt und die Rettungsassistenten stiegen auf die Lok. Feuerwehrkräfte unterstützten beim Herbeibringen und Anreichen der Rettungsgeräte. Der Verdacht auf einen Herzinfarkt bestätigte sich glücklicherweise nicht. Der Lokführer war ansprechbar und stabilisierte sich nach der Behandlung durch den Notarzt zusehends.
Der Notfallmanager der deutschen Bahn hatte einen weiteren Lokführer organisiert. Da der Transport durch das Gleisbett zu gefährlich und umständlich war, wurde nach einvernehmlicher Absprache zwischen Notfallmanager, Notarzt und Einsatzleiter Feuerwehr entschieden, dass der Zug den kurzen Weg bis ins Depot Harffstrasse verfahren werden soll, um den Lokführer von dort aus schonender transportieren zu können.
Unter Begleitung des Notarzt und der Rettungsdienstkräfte wurde der Zug vom zweiten Lokführer ins Depot Harffstrase gefahren. Von dort erfolgte der schonende Transport in die Uniklinik mit dem Rettungswagen.

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