Lokalderby für die HSG

Krefeld will in Neuss Platz 3 verteidigen

Ein weiteres Lokalderby steht am Samstag, 11. Oktober 2014 um 19:00 Uhr für die HSG Krefeld an. Man ist zu Gast beim Neusser HV. Beide Städte trennen nur knapp 25 km.

Krefeld - Zwar ist die Spielanlage des NHV nahezu unverändert zur Vorsaison, aber im Kader der Gastgeber hat sich eine Menge getan. Von den Aufstiegshelden 2013 ist in der Stammsieben lediglich Kreisläufer Philip Schneider verblieben. Ansonsten vertraut die sportliche Leitung dem höchsten Ausländeranteil aller Drittligisten in der Staffel West. Alles Spieler mit enormer individueller Qualität, weshalb Krefelds Trainer Olaf Mast auch mit dem notwendigen Respekt von der kommenden Aufgabe spricht. "Die Neusser werden sicher im Laufe der Saison immer stärker. Es dauert bekanntlich eine Zeit, bis sich alle an die neue Liga sowie den Gegebenheiten vor Ort gewöhnt haben und aus den vielen Individualisten eine Mannschaft wird. Der Schalter kann aber jederzeit umspringen. Gegen Ferndorf wäre das schon fast erfolgreich gelungen“ Demzufolge entspricht der derzeitige Tabellenplatz sicher nicht dem wahren Vermögen und auch den eigenen gestiegenen Erwartungen.

Die personelle Situation im Kader der Krefelder hat sich indes ein wenig verbessert, wenngleich auch in diesem Spiel der komplette Kader erneut nicht einsetzbar sein wird. Co-Kapitän Mirko Szymanowicz - bisher ohne jeglichen Saisoneinsatz - fällt weiterhin auf unbestimmte Zeit aus und der Einsatz von Stephan Pletz steht nach einer Fußverletzung im Spiel gegen Gladbeck noch auf der Kippe.

Dennoch wollen die Schwarzgelben ihre Tabellenposition mit einem Erfolgserlebnis weiter behaupten, wissen aber auch, dass eine lange Schwächephase wie in der Vorwoche nicht immer ausgebügelt werden kann. "In Neuss erwartet uns eine sehr offensive und griffige Abwehr. Dem gilt es sich mit hoher Laufbereitschaft und kühlem Kopf entgegenzustemmen.“ so Mast.

Mast hofft zudem, dass viele eigene Fans die kurze Reise nach Neuss antreten werden, um dort eine Heimspielatmosphäre zu erzeugen. "Das hat uns schon im vergangenen Jahr beim Gastspiel in Neuss, wo wir nach wenigen Minuten keinen gelernten Kreisläufer mehr dabei hatten, enormen Rückhalt sowie Energie gegeben und uns zum Sieg getragen.“


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