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"Liesel oder: Wozu sind Worte gut?"

Aufführung von musikalischer Erzählung

Zusak schrieb eine Liebesgeschichte und Hommage an Bücher und Worte.

Köln - Nach Auszügen aus dem Roman "Die Bücherdiebin“ von Markus Zusak für Sprecher, Oboe, Violoncello und Akkordeon zeigt das NS-Dokumentationszentrum der Stadt Köln am Donnerstag, 20. Februar 2014, um 19 Uhr, die musikalische Erzählung "Liesel oder: Wozu sind Worte gut?“
Der Roman erinnert an die Macht und die vielen Facetten der Sprache: den lakonisch-distanzierten Ton des Erzählers, Poesie und Zuversicht – und den reduzierten Duktus der Nazipropaganda.
"Die Bücherdiebin“ erzählt von Liesel, die den Zweiten Weltkrieg, aufgehoben in einer liebevollen Pflegefamilie, gleichzeitig als eine schreckliche, aber auch schöne Zeit erlebt. Molching bei München: Hans und Rosa Hubermann nehmen die kleine Liesel Meminger bei sich auf – für eine bescheidene Beihilfe, die ihnen die ersten Kriegsjahre kaum erträglicher macht. Für Liesel jedoch bricht eine Zeit voller Hoffnung, voll schieren Glücks an – in dem Augenblick, als sie zu stehlen beginnt. Anfangs ist es nur ein Buch, das im Schnee liegen geblieben ist. Dann eines, das sie aus dem Feuer rettet. Dann Äpfel, Kartoffeln und Zwiebeln. Das Herz von Rudi. Die Herzen von Hans und Rosa Hubermann. Das Herz von Max. Und das des Todes. Denn selbst der Tod hat ein Herz.
Hille Marks (CASAMAX Theater) liest die Geschichte, die Textauswahl und die Geschichte kommentierende, untermalende und illustrierende Musik stammt von dem Kölner Komponisten Jonas Körfer. Dorrit Bauerecker (Akkordeon), Elisabeth Wand (Violoncello) und Ulrike Neukamm (Oboe) spielen live im EL-DE-Haus, Appellhofplatz 23-25.

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