Lesung zu "Lexikon der Angst"

Annette Pehnt zu Gast in der Zentralbibliothek

Die Autorin Annette Pehnt iat am Freitag, 4. März, 20 Uhr zu Gast in der Zentralbibliothek.

Düsseldorf - Sie stellt in einer Lesung ihren Erzählband "Lexikon der Angst" vor. Darin setzt sie sich literarisch mit verschiedensten Ängsten auseinander. Zum Beispiel mit der bedrückenden Angst vor der Stille, der schwarzen Angst vor der Einsamkeit, der verwirrende Angst vor Ablehnung und die heiße Angst vor dem Spott. Messerscharf ergründet Annette Pehnt unsere Ängste, wie sie uns auf Schritt und Tritt verfolgen, uns lächerlich machen oder todtraurig, hellwach und zutiefst unsicher. Ein aktuelles und zeitloses Thema, meisterlich in Literatur umgesetzt.

Annette Pehnt lebt mit ihrer Familie in Freiburg. Nach einem Studium der Anglistik, Keltologie und Germanistik in Köln, Galway, Berkeley/ California und Freiburg promovierte sie über irische Literatur und ist seit 2007 Dozentin an der PH Freiburg. In ihren mehrfach preisgekrönten Erzählungen und Romanen - zuletzt Hermann-Hesse-Preis 2012 - greift sie immer wieder Themen auf, die die Seele bewegen: Familienkonflikte, Mobbing, das Lebensende und aktuell Trennungswirrungen.

Die Lesung ist eine Gemeinschaftsveranstaltung der Düsseldorfer Telefonseelsorge mit den Stadtbüchereien Düsseldorf im Rahmen der Ausstellungseröffnung "24/7 open ohr - Fotografien zur TelefonSeelsorge" von Guido Blum im Foyer der VHS. Beides sind Veranstaltungen der Seelsorgewoche 2016 vom 4. bis zum 13. März, bei der sich verschiedene Seelsorgefelder öffentlich vorstellen. Eintrittskarten sind für 5 Euro nur an der Abendkasse erhältlich.