Leichtbauhallen für Flüchtlinge an der Itterstraße

Stadt schafft Unterkünfte für 288 Menschen

Nach wie vor werden der Stadt Düsseldorf Flüchtlinge zur Unterbringung zugewiesen. Um diesen ein Dach über dem Kopf zu verschaf-fen, hat die Stadt an der Itterstraße Leichtbauhallen mit insgesamt 288 Schlafplätzen errichtet.

Düsseldorf - Die Leichtbauhallen unterscheiden sich von Zelten dadurch, dass sowohl der Boden, als auch die Wände winddicht und gedämmt sind. Die Wände bestehen aus stabilen Sandwich-Elementen. Die einzelnen Kabinen verfügen zudem über Fenster, wodurch die Unterkunft gelüftet werden kann. In den kommenden Tagen werden die ersten Menschen dort einziehen. Betreut wird der Standort durch das Sozialamt und die Diakonie.

Der Standort ist ausgestattet mit sechs Leichtbauhallen mit einer Größe von 30 mal 10 Metern, als Wohn- und Schlafunterkünfte mit je zwölf Kabinen für vier Personen (= 48 Personen je Leichtbauhalle). Außerdem wurden 30 Sanitär- und Waschcontainer (zugeordnet zu den Wohnunterkünften je zwei WC-, zwei Duschcontainer und ein Container mit Waschmaschinen = 5 Container je Halle) aufgestellt. Zwei Leichtbauhallen der Größe 25 mal 15 Meter dienen als Aufenthalts- und Kochbereich: Je Halle gibt es 40 Tische mit Stühlen, 15 Herde und 10 Edelstahlspülen. Zwei weitere Container im Einfahrtsbereich beherbergen den Pförtner und den Verwalter.

Die Anlage ist für ein Jahr angemietet. Die Miete beläuft sich auf insgesamt 2,36 Millionen Euro. Sie beinhaltet neben den Gebäuden auch die komplette Ausstattung (Spinde, Tische, Stühle und Betten, Kühl-schränke, Herde, Waschmaschinen und Trockner etc.). 300.000 Euro wurden zusätzlich für die Herrichtung des Grundstücks, Kanal- und Wegearbeiten ausgegeben.