Lehrerpräsident wünscht sich hohe Impfquote an Schulen

Meidinger: Dürfen "unkontrollierte Durchseuchung" nicht zulassen

Der Präsident des Deutschen Lehrerverbands, Heinz-Peter Meidinger, hofft auf die baldige Zulassung eines Corona-Impfstoffs für Kinder unter zwölf Jahren. Eine "unkontrollierte Durchseuchung" von Millionen Schülern dürfe nicht zugelassen werden.

Der Präsident des Deutschen Lehrerverbands, Heinz-Peter Meidinger, hofft auf die baldige Zulassung eines Corona-Impfstoffs für Kinder unter zwölf Jahren. Es sei klar, "dass eine hohe Impfquote unter Schülern die Sicherheit an Schulen enorm erhöhen würde und die Chance bietet, erheblich schneller zur Normalität ohne Einschränkungen im Schulbetrieb zurückkehren zu können", sagte Meidinger der "Passauer Neuen Presse" (Donnerstagsausgabe).

Besorgt äußerte sich Meidinger zur steigenden Zahl der Neuinfektionen bei jüngeren Menschen. Das Infektionsgeschehen in der Altersgruppe, die zur Schule gehe, sei "derzeit besonders heftig", sagte der Lehrerpräsident. In Nordrhein-Westfalen gebe es Städte, "da nähern sich die Inzidenzen bei Kindern und Jugendlichen den 1000".

Wichtig sei, dass weiter auf hohen Gesundheitsschutz an Schulen geachtet werde, sagte Meidinger mit Blick auf die Maskenpflicht und regelmäßige Testungen. "Wir dürfen eine unkontrollierte Durchseuchung von zehn Millionen Schülerinnen und Schülern nicht zulassen."

© 2021 AFP