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Lebensmittel wurden für Essener Tafel gesammelt

Ein Teil mehr tut nicht weh

Der Info-Stand vor dem REWE-Markt, Heidhauser Straße, in Essen ist aufgebaut und die ersten Besucher des Supermarktes können von den Freiwilligen des Deutschen Roten Kreuzes angesprochen werden.

Essen - Nach anfänglicher Schüchternheit geht das fast von selbst: Innerhalb kürzester Zeit sind die ersten Kisten voll mit Lebensmitteln für die Essener Tafel.

Die Idee dieser Aktion: die Besucher sollen bei ihrem regulären Einkauf einfach ein Teil mehr mit einpacken und dies dann beim Verlassen des Supermarktes für die Tafel spenden. Das können Nudeln, Kaffee oder auch Süßigkeiten sein. Am besten geeignet sind Lebensmittel, die nicht leicht verderben, also beispielsweise Reis oder Konserven. Schnell sind die Kisten bunt gefüllt. Die Menschen stehen hinter der Idee und geben gerne, teilweise sogar mehr als nur ein Teil.

Auch für die Freiwilligen des DRK eine wunderbare Erfahrung. Robin Reintjes, 18, macht sein FSJ derzeit in einer Werkstatt für Menschen mit Behinderungen und durfte an dem Tag mit einem Wagen der Essener Tafel mitfahren: "Wir sind gemeinsam zu den einzelnen Supermärkten gefahren und haben dort Lebensmittel eingesammelt, die diese sonst wegwerfen würden. Dabei sind mehrere Tonnen zusammen gekommen. Es ist unglaublich, was weggeschmissen würde, wenn die Tafel die Sachen nicht abholen könnte. Die Tafel arbeitet teilweise sogar mit Schulen zusammen, um die Massen an Lebensmitteln auch an alle gerecht zu verteilen. Die Aktion war auf jeden Fall interessant und ein Erlebnis für uns alle".

Entstanden ist die Idee bei den Freiwilligen selbst. Sie wollten sich während ihres Bildungsseminars noch zusätzlich sozial engagieren und haben die Aktion selbst auf die Beine gestellt.

Gerade das Freiwillige Soziale Jahr (FSJ) und der Bundesfreiwilligendienst (BFD) bieten Menschen zwischen 16 und 27 Jahren mit ganz unterschiedlichen Voraussetzungen berufliche Perspektiven. Die FSJ und BFD-Teilnehmer machen neue Erfahrungen und werden zudem von Mitarbeitern des DRK in Seminaren weitergebildet. Das dicke Plus: Ein qualifiziertes Zeugnis zum Abschluss verbessert die Chancen auf eine weiterführende Ausbildung und wird in vielen Fällen zum Erwerb der Fachhochschulreife angerechnet.

Engagierte Jugendliche können sich bei der DRK-FreiWerk gGmbH direkt online bewerben unter: www.freiwilligendienste.freiwerk-drk.de oder von montags bis freitags telefonisch unter 0211/3104-152.


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