Lebensgefahr für Hunde

Hitze in geparkten Autos wird oft unterschätzt

Jedes Jahr wenn die Temperaturen steigen häufen sich Berichterstattungen über verendete Hunde in geparkten Fahrzeugen.

Berlin - "Hund wegen Hitzschlag im geparkten Fahrzeug verendet".  Wegen Unwissenheit oder Gedankenlosigkeit der Besitzer werden die Gefahren oftmals unterschätzt, die einem Hund an einem warmen Sonnentag in einem geparkten Fahrzeug drohen. Es reichen bereits wenige Minuten in der Sonne aus, um ein Auto auf bis zu 70 Grad Celsius zu erhitzen. Schon bei 20 Grad Celsius Außentemperatur kann sich der Fahrzeuginnenraum innerhalb einer Stunde auf bis zu 50 Grad Celsius aufheizen.

Hunde haben fast keine Schweißdrüsen, um ihren Wärmehaushalt zu regulieren Hecheln sie. Dadurch verdunstet Wasser, dieses muss der Hund durch Trinken ausgleichen, da es ansonsten zu einer Hyperthermie und letztendlich
zum Tod des Tieres kommen kann.

Sollten sei einen Hund in einem geparkten Fahrzeug entdecken gilt es schnell zu handeln. Zunächst sollten Sie sofort die Polizei über die Notrufnummer 110 verständigen. Die Polizei darf das Fahrzeug auch zwangsweise öffnen, um den Hund zu befreien. Die durch den polizeilichen Einsatz entstehenden Personal- und Fahrtkosten sind von dem Fahrzeug- bzw. Hundehalter zu tragen. Ferner droht eine Anzeige wegen Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz.

 

 


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