21.02.2019 || Startseite -> Nachrichten aus duesseldorf -> lokales -> Landtag NRW lud zum Parlamentsgespräch

Landtag NRW lud zum Parlamentsgespräch

Antisemitismus in Deutschland als Thema

"Gibt es einen neuen deutschen Antisemitismus?" - diese Frage stand im Mittelpunkt des Parlamentsgespräches im Landtags NRW.

Düsseldorf - Es diskutierten der israelische Autor Arye Shalicar, die Antisemitismus-Beauftragte des Landes, Sabine Leutheusser-Schnarrenberger, und der Vizepräsident des Zentralrats der Juden in Deutschland, Abraham Lehrer. Rund 100 Gäste waren auf Einladung des Präsidenten des Landtags Nordrhein-Westfalen, André Kuper, in die Bibliothek des Landtags gekommen.

Zum Auftakt des Parlamentsgespräches las Arye Shalicar aus seinem Buch „Der neu-deutsche Antisemit - gehören Juden heute zu Deutschland?“. Der Autor, der in Berlin aufwuchs, ist ehemaliger Pressesprecher der israelischen Streitkräfte. Anne Gesthuysen moderierte im Anschluss die Diskussion mit Bundesministerin a.D. Sabine Leutheusser-Schnarrenberger und Abraham Lehrer, der auch Vorstand der Synagogengemeinde Köln ist.

Parlamentspräsident André Kuper betonte zu Beginn der Veranstaltung die Aktualität des Themas: „Antisemitismus ist kein Thema der Vergangenheit. Es ist nach wie vor ein aktuelles Thema in unserem Land. Damit werden wir uns nicht abfinden. Wenn unsere Demokratie wehrhaft ist, dann ist sie es besonders in diesem Punkt“, so Kuper.

Es war die vierte Diskussionsrunde aus der Reihe der Parlamentsgespräche im Landtag Nordrhein-Westfalen. Die bisherigen Themen: „Zukunft des Föderalismus“, „Medien und Demokratie“ und „Wohin steuert Europa?“. 


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