Landrat dankt der Bundeswehr

Hilfeleistungsantrag an die Bundeswehr endet

Gemeinsam gegen das Virus: Insgesamt 50 Bundeswehrsoldaten haben den Märkischen Kreis bei der Bewältigung der Corona-Pandemie unterstützt.

Lüdenscheid - Am Sonntag sind die letzten Soldaten aus den Impfstellen Lüdenscheid und Iserlohn abgezogen. Landrat Marco Voge dankte ihnen für das „großartige gesellschaftliche Engagement und die fantastische Arbeit“. Als großer Flächenkreis mit etwa 410.000 Einwohner hatte der Märkische Kreis im vergangenen Jahr einen Hilfeleistungsantrag an die Bundeswehr zur personellen Unterstützung bei der Bewältigung der Corona-Pandemie gestellt. In Hoch-Zeiten waren 50 Soldatinnen und Soldaten im Märkischen Kreis im Einsatz – 30 in der Kontaktnachverfolgung, neun in den Impfstellen Lüdenscheid und Iserlohn, acht an den Teststellen des Kreises sowie drei Sanitäter der Bundeswehr. Am Sonntag sind die letzten neun Soldaten abgezogen – allerdings nicht ohne Urkunden und Präsente, die ihnen Landrat Marco Voge als Dankeschön in Lüdenscheid überreichte.

„Sie haben fantastische Arbeit geleistet. Sie waren eine großartige Unterstützung. Sie haben Menschen geholfen, die auf Ihre und unsere Hilfe angewiesen waren. Das ist alles andere als selbstverständlich“, sagte Landrat Voge am Sonntag bei der Verabschiedung vor dem Impfzentrum in Lüdenscheid (Schützenhalle Loh). „Wir sind sehr dankbar für die großartige Unterstützung der Bundeswehr in dieser außergewöhnlichen Situation. Die Zusammenarbeit war sehr gut. Es war ein starkes Miteinander.“ Zum Dank überreichte der Landrat Urkunden und Präsente – mit den besten Wünschen für die nächsten Einsätze.

Oberstleutnant Caspar-Friedrich Brauckmann vom Kreisverbindungskommando (KVK) teilte diese Einschätzung. Er dankte für das Vertrauen des Märkischen Kreises und war stolz auf das Engagement der Kameraden. „Dankeschön für die sehr gute Zusammenarbeit. Das hat wunderbar funktioniert. Es war ein sehr harmonisches und konstruktives Miteinander.“ An die Kameraden gerichtet sagte Brauckmann: „Sie haben Ihren Auftrag herausragend erfüllt.“

Der Hauptteil der Einsatzkräfte – 30 Frauen und Männer von der 4. Kompanie des Versorgungsbataillons 7 aus dem hessischen Stadtallendorf – half dem Kreisgesundheitsamt bei der telefonischen Rückverfolgung von Kontaktpersonen. Dafür wurden eigens Arbeitsplätze in der Jugendbildungsstätte an der Sedanstraße in Lüdenscheid geschaffen. Aus dem Sanitätsregiment Rennerod in Rheinland-Pfalz verstärkten drei Sanitäter der Bundeswehr die stationären Corona-Teststellen des Kreises in Lüdenscheid und Iserlohn.

In den Impfstellen Lüdenscheid und Iserlohn waren insgesamt neun Kameraden des Aufklärungsbataillons 7 aus Ahlen im Einsatz.