Landesinnenminster geht von weiteren gefährlichen Islamisten in Brandenburg aus

Festgenommene Terrorverdächtige sollen in Flüchtlingsunterkünften gelebt haben

Nach Angaben von Brandenburgs Innenminister Schröter (SPD) gibt es in seinem Bundesland weitere so genannte mutmaßliche terroristische Schläfer.

Berlin - Nach der Festnahme von drei terrorverdächtigen Islamisten in Brandenburg, Nordrhein-Westfalen und Baden-Württemberg hat der Potsdamer Innenminister Karl-Heinz Schröter (SPD) Zahlen zu möglichen weiteren Schläfer in seinem Bundesland genannt. "Ich weiß, dass wir hier in Brandenburg Gefährder haben - eine niedrige zweistellige Zahl", sagte Schröter am späten Donnerstag im RBB.

Von weiteren mutmaßlichen islamistischen Extremisten in Brandenburg "muss man ausgehen", fügte Schröter hinzu. Das Bundeskriminalamt (BKA) hatte die bundesweite Zahl der Islamisten zuletzt auf 497 beziffert.

Die drei am Donnerstag festgenommenen mutmaßlichen Mitglieder der Dschihadistenmiliz Islamischer Staat sollen Medienberichten zufolge in Flüchtlingsunterkünften gewohnt haben. Sie hatten laut Bundesanwaltschaft einen Anschlag in der Düsseldorfer Altstadt geplant.

Ein vierter Verdächtiger sitzt in Frankreich in Untersuchungshaft. Er soll den Behörden die Anschlagspläne offenbart haben.

(xity, AFP)