Kurden demonstrierten am Dortmunder Hauptbahnhof

Etwa 50 Demonstranten besetzten die Bahngleise

Am Mittwochabend, 08. Oktober 2014, versammelten sich zahlreiche kurdische Demonstranten am Dortmunder Hauptbahnhof.

Dortmund - Die Demonstranten verabredeten sich über die sozialen Medien zu dieser Aktion. Etwa 50 von ihnen besetzten die Gleise am Dortmunder Hauptbahnhof. Die Menschen hielten Banner in den Händen und riefen dazu auf, sie im Kampf gegen die Terrormiliz IS zu unterstützen. Weitere Protestierende zogen durch den gesamten Hauptbahnhof. Der Bahnverkehr wurde am Mittwochabend erheblich gestört, aber nicht nur durch die Demonstration. Etwa zur gleichen Zeit musste die Bahnstrecke zwischen Duisburg und Essen wegen eines Notarzteinsatzes am Gleis gesperrt werden. Dadurch kam es zu Verspätungen im Verkehr der deutschen Bahn. Die Besetzung der Gleise am Dortmunder Hauptbahnhof konnte jedoch schnell von der Polizei aufgelöst werden, so dass der Bahnverkehr in diesem Bereich wieder fließen konnte.

Momentan rufen deutschlandweit Kurden dazu auf, beim Kampf gegen die Terrormiliz IS zu helfen und zu protestieren. Auch in Düsseldorf gab es am Montag, 06. Oktober 2014, und am Dienstag, 07. Oktober 2014, Demonstrationen von Kurden. Dabei stürmten sie den WDR in Düsseldorf. Mit solchen Aktionen wollen die Protestanten auf das Leiden der Menschen in der Türkisch-syrischen Grenzstadt Kobanê und die gesamte Situation aufmerksam machen. Soweit gab es allerdings keine gewaltsamen Ausschreitungen in Dortmund und Düsseldorf. Anders sah das in Hamburg aus, dort kam es Mittwochnacht, 08. Oktober 2014, zu gewalttätigen Auseinandersetzungen. Auch in Celle kam es zu weiteren Ausschreitungen. Diese zogen mehrere verletzte Personen nach sich.


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