21.06.2018 || Startseite -> Nachrichten aus duesseldorf -> lokales -> Kunsthandwerk auf dem Parkdeck

Kunsthandwerk auf dem Parkdeck

Unikate aus dem Kunsthandwerk in Bilk präsentiert

Unikate aus dem Kunsthandwerk von Niederrhein und angrenzenden Regionen lockten am Wochenende über 1000 Besucher nach Bilk.

Düsseldorf - "Kunsthandwerk auf dem Parkdeck" - so spröde der Titel anmutet, ein jedes Jahr an einem Juniwochenende in Bilk im Süden der Düsseldorfer City begeistert ein Parcours voller wahrer Kleinodien ein Publikum, das nur hier in dieser Fülle Unikate und Kleinserien aus vielen der besten Werkstätten des Niederrheins und des angrenzenden Auslands geboten bekommt.

Seit anderthalb Jahrzehnten machen gerade die neu zugewachsenen Gestaltungskönner und Gäste die Würze der speziellen Verkaufsausstellung aus, deren Qualitätsniveau die veranstaltende Arbeitsgemeinschaft des Kunsthandwerks am Niederrhein e.V. in Kooperation mit der Handwerkskammer durch ein stets striktes Auswahlverfahren im Vorfeld sichert. Lohn der Anstrengung: Auch am 9. und 10. Juni dieses Jahres pilgerten einmal mehr über eintausend Besucher an den Georg-Schulhoff-Platz, um in den Auslagen der 80 Aussteller aus den Bereichen Schmuck, Textil/Leder, Keramik, Glas, Holz, Metall, Stein, Foto und Papier Entdeckungswürdiges auszumachen – und zu erstehen. Bei Astrid Klingen beispielsweise. „Blumig, aber klar; nicht zu verspielt“, so beschreibt die Gold- und Silberschmiedin und diplomierte Schmuckdesignerin ihr gestalterisches Credo.

Petrolblau ist die Lieblingsfarbe von Helen Arakawa, die in Derendorf produziert. Zufallsmuster aus Schlieren dieses - und auch anderer - Farbtöne geben den Schalen, Tellern, Bechern und Vasen der distinkten Keramikerin ihren besonderen Reiz, die Dessins ähneln zuweilen den abstrakten Bildkompositionen des Malers Gerhard Richter.

Ein paar Meter weiter sprangen die großformatigen Weiterentwicklungen von Modeschmuck-Extravaganzen aus der Stilperiode der 80er Jahre von Francisca Henneman ins Auge. Und eine ästhetische Marktlücke hat auch Ulrike Schmitt aus Langenfeld entdeckt: ihre Kleinobjekte aus Zement bieten sich an, die strenge Betonoptik moderner Bäder und Nasszellen aufzulockern.


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