09.12.2019 || Startseite -> Nachrichten aus duesseldorf -> lokales -> "Kunst und Alchemie" im Kunstpalast

"Kunst und Alchemie" im Kunstpalast

Multimediales Konzert zur Ausstellung

Der Komponist und Pianist Werner Bärtschi wird im Zusammenhang mit der Sonderausstellung "Kunst und Alchemie" dem Publikum einen spannungsreichen Bogen zwischen musikalischen Klangwelten und transformatorischen Prozessen vorstellen.

Düsseldorf - Der durch zahlreiche Konzerte, Auftritte bei Festivals u.a. in Luzern und Salzburg, durch Fernseh- und Kinofilmauftritte sowie zahlreiche CD-Einspielungen international renommierte, 1950 in Zürich geborene Musiker hat gemeinsam mit dem Bilder-Musiker und Videoregisseur Arthur Spirk (*1950, St. Gallen) speziell für die Ausstellung ein multimediales Musik-Programm konzipiert.
Im Konzert werden Werke von der Wiener Klassik bis in die Gegenwart miteinander verwoben. Unter Bärtschis Händen werden Kompositionen vergangener Epochen, wie die Bagatelle Es-dur op. 126/3 von Ludwig van Beethoven, ganz neu erklingen, wie aus dem Moment heraus gestaltet.
Bärtschis kompositorischen Experimente stehen unter dem Einfluss herausragender Musiklegenden, wie etwa John Cage, eine der wichtigsten Schlüsselfiguren der Fluxusbewegung und der Neuen Improvisationsmusik, oder Erik Satie, der als Vater der Ambient Music gilt. Seine persönlichen, kreativen Interpretationen bescheren ihm nicht nur in der Schweiz regelmäßig volle Konzertsäle.
Durch die experimentelle Verknüpfung von Bärtschis außergewöhnlicher Musik mit bekannten Textbeiträgen des Alchemisten und Philosophen Paracelsus sowie Sequenzen aus dem Film Das Gold des Paracelsus des Video-Regisseurs und Bild-Musikers Arthur Spirk wird an diesem Abend ein überraschendes, unvergleichliches und einmaliges Hörund Seherlebnis im Zeichen der Alchemie geschaffen.

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