Krefelder Schulausschuss legt Eingangsklassen fest

Zwei Gymnasien können nicht alle Schüler aufnehmen

Um eine angemessene Raumauslastung an den Krefelder Schulen zu gewährleisten, hat die Schulverwaltung nach Eingang der Anmeldungen dem Schulausschuss Vorschläge für die Verteilung von neuen Eingangsklassen an den weiterführenden Schulen gemacht.

Krefeld - Auf dieser Basis fasste der Schulausschuss jetzt den entsprechenden Beschluss. Die Gesamtschule am Kaiserplatz und die Kurt-Tucholsky-Gesamtschule dürfen demnach entsprechend ihrer Raumkapazitäten für das kommende Schuljahr 2016/2017 wie bisher bis zu sechs Eingangsklassen bilden, die Robert-Jungk-Gesamtschule in Hüls wieder vier, plus drei am Standort Kerken. Für die neu geschaffene Gesamtschule Oppum, sowie für die Gesamtschule Uerdingen sind fünf Eingangsklassen vorgesehen. Trotz der fünf zusätzlichen Klassen an der neuen Gesamtschule konnten nicht alle Kinder an der Schulform einen Platz bekommen. Das Anmeldeverfahren der Gesamtschulen war vorgezogen, sodass die Eltern der nicht angenommenen Kinder rechtzeitig eine Anmeldung an einer anderen Schulform abgeben konnten.

An den Krefelder Hauptschulen werden keine neuen Anmeldungen angenommen. An der Albert-Schweitzer-Realschule sowie an der Freiherr-vom-Stein-Realschule soll die Bildung von bis zu vier Eingangsklassen möglich sein. Die Realschule Horkesgath darf weiterhin fünf Eingangsklassen einrichten. Durch die Entstehung der neuen fünften Gesamtschule am Standort Oppum, sind Neuanmeldungen an der Realschule Oppum nicht mehr möglich.

An den Gymnasien Fichte und Ricarda-Huch wird die Zahl auf zwei Eingangsklassen beschränkt. Die Gymnasien Horkesgath, am Stadtpark, Arndt und am Moltkeplatz dürfen je drei Eingangsklassen bilden. Vier Eingangsklassen sieht der Beschluss für die beiden Gymnasien Fabritianum und Maria-Sibylla-Merian vor. Das Gymnasium am Stadtpark wie auch das Maria-Sibylla-Merian-Gymnasium, welche 95 beziehungsweise 135 Anmeldungen verzeichnen konnten, müssen damit Schüler ablehnen. Deshalb werden die Schüler nach den gesetzlichen Regelungen und unter Berücksichtigung des Zweitwunsches einer anderen Schule der gewählten Schulform zugewiesen. Aufnahmekapazitäten für diese Kinder gibt es am Ricarda-Huch-Gymnasium, am Arndt-Gymnasium und am Fichte-Gymnasium.