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Krefeld lebt!

Impulse für eine lebendige und bunte Stadt

Impulse für ein lebendiges und buntes Krefeld wollen Studierende der Hochschule Niederrhein am Samstag, 12. Juli 2014, setzen.

Krefeld - An sechs Plätzen in der Innenstadt zwischen Hauptbahnhof und Hochstraße wollen sie dazu zwischen 11 und 17 Uhr mit Krefeldern ins Gespräch kommen, wollen Lesungen veranstalten, malen, plakatieren, sprayen – und damit Krefelder animieren, ihre Stadt selber aktiv zu gestalten.

"Krefeld ist heute noch eng mit seinem Image als Samt und Seidenstadt verwoben. Die Gegenwart ist dagegen irgendwo zwischen Bauzäunen und Nothaushalt zu finden“, sagt Diplom-Designerin Jeannette Weber, die gemeinsam mit Dr. Janina Lenger das Projekt betreut. Mit den Studierenden haben sie in Gesprächen mit Alt-Krefeldern Einblicke in sehr persönliche Perspektiven auf das Damals und Heute der Stadt erhalten. Sie entwickelten daraus ein Projekt für eine Stadt, die heute nicht mehr ganz so seidig ist, aber lebendig sein kann, wenn man ihr die Chance dazu gibt. "Eine attraktive Gegenwart entsteht im Jetzt, geformt und geprägt durch die Bewohner“, sagte Janina Lenger.

Erster Anlaufpunkt am Samstag ist der Leerstand auf der Marktstraße 13. Der Ort wird umgewandelt zu Ausstellungsfläche und Informationsforum. Jeweils um 13, 14 und 15 Uhr findet dort eine kleine Lesung von Texten um, mit und über Krefeld statt. Für die Station am Hauptbahnhof sind Kinder und begeisterte Maler jeden Alters gefragt. Gemeinsam sollen sie mit Kreide aus dem Vorplatz den buntesten Platz der Stadt machen. Eine mobile Anlaufstation sammelt die Gedanken von Krefeldern über Krefeld, seine schönsten Plätze und Erinnerungen. Die Plakate dazu stehen ebenfalls hier aus.

Dass in der Stadt schon viel kreatives Potential vorhanden ist, zeigen die Krefelder Künstler Michael Kunert, Susanne Enger, Marion Dahmen und Martin Jochim. Sie zeigen ihre Werke auf dem Ostwall zwischen Dreikönigenstraße und Stephanstraße.

Unter der Uhr ist einer der Orte Krefelds, der mit vielen lebendigen Erinnerungen verknüpft ist. Heute ist er allerdings eher von Bauzäunen gekennzeichnet. Eine große Fläche wird freigegeben zum Bemalen und Beschreiben für und durch Krefelder Passanten.

Wer nicht vorbeikommen kann, kann den Tag auch online verfolgen in den sozialen Medien unter dem hashtag #krefeldlebt.

Das Gemeinschaftsprojekt von Hochschule Niederrhein, LAKUM Katholisches Hochschulzentrum Krefeld und Caritasverband Krefeld wird gefördert von der Robert-Bosch-Stiftung.


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