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Kommunale Arbeitgeber rechnen bei nächster Tarifrunde mit Durchbruch

Verdi-Chef Bsirske droht mit Verschärfung der Streiks

Im Tarifstreit im öffentlichen Dienst rechnen die kommunalen Arbeitgeber mit einem baldigen Durchbruch. "Wir gehen davon aus, dass wir in der kommenden Runde eine Einigung erzielen werden", sagte VKA-Hauptgeschäftsführer Klaus-Dieter Klapproth

Im Tarifstreit im öffentlichen Dienst rechnen die kommunalen Arbeitgeber mit einem baldigen Durchbruch. "Wir verhandeln mit den Gewerkschaften lösungsorientiert und gehen davon aus, dass wir in der kommenden Runde eine Einigung erzielen werden", sagte Klaus-Dieter Klapproth, Hauptgeschäftsführer der Vereinigung der kommunalen Arbeitgeberverbände (VKA), der "Neuen Osnabrücker Zeitung" vom Freitag.

Die Tarifverhandlungen für die 2,3 Millionen Tarifbeschäftigten im öffentlichen Dienst von Bund und Kommunen sollen am Sonntag und Montag in Potsdam fortgesetzt werden. In beiden bisherigen Verhandlungsrunden legten die Arbeitgeber noch kein Angebot vor.

Verdi fordert sechs Prozent mehr Lohn und Gehalt, mindestens aber 200 Euro pro Monat. Die Gewerkschaft macht seit Tagen mit bundesweiten Warnstreiks Druck auf die Arbeitgeber.

"Lohnerhöhungen von zwei Komma X Prozent wie in den Vorjahren werden unseren Mitgliedern sicher nicht reichen", sagte Verdi-Chef Frank Bsirske der "Stuttgarter Zeitung" und den "Stuttgarter Nachrichten" vom Freitag. "Der Abschluss muss deutlich über dem liegen, was wir in den Vorjahren erlebt haben."

Bsirske drohte mit einer weiteren Verschärfung der Streiks. "Sollten die Arbeitgeber weiter mauern und auf Konfrontation setzen, werden wir entsprechend reagieren", sagte der Verdi-Chef.

© 2018 AFP


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