Kommission schlägt Senkung von Rundfunkbeitrag vor

KEF-Experten für Reduzierung um 30 Cent pro Monat

Die Kommission zur Ermittlung des Finanzbedarfs der Rundfunkanstalten hat vorgeschlagen, den Rundfunkbeitrag um 30 Cent auf monatlich 17,20 Euro zu senken.

Berlin - Die Expertenkommission rechnet demnach mit Mehreinnahmen von 542 Millionen Euro von 2017 bis 2020. Sie reduzierte dabei allerdings den von den Rundfunkanstalten angemeldeten Finanzbedarf um 965 Millionen Euro.

Die Vorsitzende der Rundfunkkommission der Länder, die rheinland-pfälzische Ministerpräsidentin Malu Dreyer (SPD), reagierte zurückhaltend auf die Empfehlung. Sie respektiere diese "selbstverständlich", erklärte Dreyer. Sie habe nun die Aufgabe, die Empfehlung mit ihren Kollegen "auch auf Ziele wie stabile Beiträge, Reduzierung von Werbung und Sponsoring oder Digitalisierung hin zu überprüfen". Die Länder entscheiden über eine mögliche Beitragssenkung.

(xity, AFP)