Kokainschmuggel mit Planiermaschinen

Zoll findet 90 kg Rauschmittel in Frachtschiff

Einsatzkräfte des Hauptzollamts Oldenburg und des Zollfahndungsamts Hannover konnten am 23. März 2016 in einem Frachtschiff im Emder Hafen 90 kg Kokain sicherstellen.

Emden - Der Hinweis einer ausländischen Behörde über einen vermuteten Rauschgiftschmuggel sorgte in den frühen Morgenstunden des 23. März 2016 dafür, dass die Zöllner der Kontrolleinheit Emden des Hauptzollamts
Oldenburg nach dem Einlaufen des Frachtschiffs "Grande Amburgo" im Emder Hafen mit einer intensiven Überprüfung der Schiffsladung begannen. Dabei wurden auch zwei Rauschgiftspürhunde eingesetzt.

Die Kontrolle ergab zunächst, dass die Ladung des in Italien registrierten Frachters aus Containern, Fahrzeugen und Baumaschinen bestand. Bei näherer Betrachtung wurden in den Motorräumen mehrerer fabrikneuer Straßenbaumaschinen, sogenannter "Motor-Grader", große Plastiksäcke und eine Vielzahl darin verstauter Kokainpakete mit einem Gesamtgewicht von 90 kg entdeckt. Der Straßenverkaufswert liegt
bei mehr als 5 Mio. Euro.

Nach dem Abschluss der 7-stündigen Kontrollmaßnahme konnte die "Grande Amburgo" ihre Fahrt nach Hamburg fortsetzen. Die weiteren Ermittlungen hat das Zollfahndungsamt Hannover im Auftrag der Staatsanwaltschaft Aurich übernommen.

"Wir wollen die Organisatoren und die Empfänger dieses Transports identifizieren. Dazu werden wir auch unsere langjährigen bewährten Verbindungen zu den Zoll- und Strafverfolgungsbehörden im Ausland nutzen", erklärt Thomas Schüre, Pressesprecher des Zollfahndungsamts Hannover.

(xity, OTS)


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