22.03.2019 || Startseite -> Nachrichten aus duesseldorf -> lokales -> "Knastkultur ... ein kreativer Weg"

"Knastkultur ... ein kreativer Weg"

Ausstellung im Landtag NRW

Die Ausstellung präsentiert Kunstwerke von weiblichen und männlichen Inhaftierten aus verschiedenen Justizvollzugsanstalten in Nordrhein-Westfalen und gibt Einblicke in die Gedanken- und Gefühlswelt der Häftlinge.

Düsseldorf - Die schöpferische Betätigung sei in der Tat ein kreativer Weg, denn sie liefere den Inhaftierten eine Perspektive, sie bringe Licht in das Dunkel der Haft, wie Landtagspräsidentin Carina Gödecke bei der Eröffnung der Ausstellung über "Knastkultur“ sagte. Kunst- und Kulturprojekte unterstützten die Resozialisierung, so Gödecke weiter. Die Inhaftierten erlernten bei diesen Projekten, angeleitet von Angehörigen der JVAs, aber auch von externen Künstlerinnen und Künstlern, den Umgang mit und die Wirkung von Kultur und könnten dabei ihre Kreativität entfalten. Nicht wenige der inhaftierten Frauen und Männer bekämen erstmals in ihrem Leben damit Zugang zu künstlerischen Aktivitäten wie Malen, Zeichnen und das Erschaffen von Skulpturen. Die ausgestellten Werke zeigten, dass diese Begegnung mit der Kunst "ganz offensichtlich von Erfolg gekrönt“ sei, so die Landtagspräsidentin.
Musik-, Kunst-, Literatur- und Theaterprojekte werden im Justizvollzug in großer Zahl angeboten. Die Internetpräsentation des nordrhein-westfälischen Justizministeriums www.knastkultur.de zeigt, dass es bundesweit "hinter den Mauern“ viele verschiedene kulturelle Angebote gibt.

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