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Klingbeil: SPD muss auch wieder anecken

Klareres Profil soll Partei aus dem Tief herausbringen

28.04.2018, Baden-Württemberg, Bruchsal: SPD-Generalsekretär Lars Klingbeil spricht beim Landesparteitag der SPD Baden-Württemberg im Bürgerzentrum vor Parteimitgliedern. Foto: Christoph Schmidt/dpa +++ dpa-Bildfunk +++28.04.2018, Baden-Württemberg, Bruchsal: SPD-Generalsekretär Lars Klingbeil spricht beim Landesparteitag der SPD Baden-Württemberg im Bürgerzentrum vor Parteimitgliedern. Foto: Christoph Schmidt/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

Die SPD will wieder stärker Profil zeigen und dabei auch bereit sein anzuecken. Das machte Generalsekretär Lars Klingbeil am Montag in Berlin bei der Vorstellung einer Analyse der SPD-Wahlniederlage bei der Bundestagswahl deutlich. "Wir müssen wegkommen von dem Grundsatz, dass wir allen gefallen wollen", sagte Klingbeil.

Die SPD hatte eine externe Expertengruppe mit der Analyse beauftragt, nachdem sie bei der Wahl im September 2017 auf nur noch 20,5 Prozent abgestürzt war. Entscheidende Fehler waren demnach die kurzfristige Nominierung von Martin Schulz zum Kanzlerkandidaten aber auch eine fehlende inhaltliche Erkennbarkeit der Partei.

Klingbeil kündigte eine grundlegende Neuaufstellung der SPD an, mahnte dabei aber auch zu einem langen Atem: "Das ist ein Weg, der sehr langfristig sein wird." Vertrauen könne man "in sehr kurzer Zeit verlieren, aber Vertrauen zurückgewinnen, ist ein längerer Prozess". Der Generalsekretär äußerte sich aber auch überzeugt, dass die SPD ein "großes Potenzial" habe.

© 2018 AFP


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