Kinderprogramm im Goethe-Museum Düsseldorf

Vom Schattenriss-Selfie bis zur Gartenkunst

Begleitend zur Sonderausstellung "Luxus & Lifestyle. Weimar und die weite Welt" bietet das Goethe-Museum Düsseldorf auch ein Kinderprogramm an.

Düsseldorf - An drei Sonntagen können die jüngsten Besucherinnen und Besucher an verschiedenen Aktionen teilnehmen:

"Nicht von der Stange"
Am Sonntag, 14. November 2021, 14:00 bis 16:00 Uhr, lädt das Museum Kinder ab 7 Jahren zum Angebot "Nicht von der Stange!" ein. Die Kinder erwartet ein kleines Stil-Quiz. Darin können sie in einer "Modestrecke" Bilder durchblättern: von "Chemisenkleidern", baumwollenen "Pantalons", Schleiern, Schleifen und Spitzen. Dabei wird geklärt, wie "Pantheon-Hauben" und "Blumen zum Kopfputz" aussehen.

In einem zweiten Teil kreieren die Kinder nach einer kurzen Führung rund um das "Modejournal" ihre eigenen Accessoires, von steifen Hemdkragen bis zu breitkrempigen Hüten. Anschließend können damit Schattenriss-Selfies aufgenommen werden. Die Fotografien werden am Ende schön eingerahmt - für Blätter wie aus dem Modemagazin.

"Schöner Sitzen"
Das Angebot "Schöner Sitzen" für Kinder ab 7 Jahren beginnt am 5. Dezember 2021 mit einer kleinen Schnitzeljagd. Anschließend geht es in einen Raum, der die Besucherinnen und Besucher zurück in die Wohnzimmer um 1800 führt. Der Rundgang schließt mit einem Abstecher zu Goethes Haus: Dort schaut sich die Gruppe die Tische, Stühle und Wände darin genau an. Dann heißt es "Vom Karton zum Salon". Nach dem Rundgang entwerfen die Kinder ihren eigenen Raum und richten ihn chic ein, mit Möbeln, Tapeten und Gemälden. Das Angebot findet von 14:00 bis 16:00 Uhr statt.

"Bäumchen pflanz dich"
An den Sonntagen 28. November 2021 und 16. Januar 2022 lädt das Goethe-Museum von 14:00 bis 16:00 Uhr zur Aktion "Bäumchen pflanz dich" für Kinder ab 7 Jahren ein. Früher gab es einen Gartenstil, der besonders gefragt war: Gartenarchitekten schufen französische Barockgärten, die nicht natürlich wuchsen, sondern in eine strenge Form gebracht wurden. Sie hatten geometrische Strukturen mit Alleen, Sichtachsen, Blumenbeeten oder Kanälen. Der alte Hofgarten, der direkt an das Goethe-Museum im Schloss Jägerhof angrenzt, ist so aufgebaut.

Ganz anders sieht der Park an der Ilm in Weimar aus, den Goethe ab 1776 zu einem natürlichen Landschaftsgarten umwandelte. Dort bewohnte er ein Haus, dessen Garten wild bewachsene Abschnitte am Hang, aber auch Streuobstwiesen und einen Nutzgarten besaß. Die Kinder können im Rahmen des Angebotes selbst zu Gartenkünstlerinnen und -künstlern werden und bauen das Schloss Jägerhof mit Hofgarten oder Goethes Garten an der Ilm als Miniaturmodelle nach.