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Kassenärztliche Vereinigung: 2600 Hausärzte fehlen

Ärztevertreter warnen vor Verschärfung des Mangels

Die Kassenärztliche Bundesvereinigung beklagt, dass bundesweit derzeit rund 2600 Hausärzte fehlen. Zudem seien etwa 2000 Facharztsitze nicht besetzt. Das Problem könne sich noch verschärfen.

In der medizinischen Grundversorgung fehlen nach Angaben der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV) bundesweit derzeit rund 2600 Hausärzte. Zudem seien etwa 2000 Facharztsitze nicht besetzt, darunter 1300 für Psychotherapeuten, bestätigte ein KBV-Sprecher einen Bericht der "Bild"-Zeitung. Die Zahlen errechnete die KBV anhand der seit Anfang 2013 geltenden neuen Bedarfsplanung. Von dieser sollten vor allem ländliche Regionen profitieren, wo vielerorts Ärztemangel herrscht.

Die Ärzte gehen davon aus, dass sich das Problem verschärft. Der Vorstandsvorsitzende der KBV, Andreas Köhler, sagte der "Bild"-Zeitung: "Bis 2020 werden rund 51.000 Ärzte altersbedingt ausscheiden. Dies betrifft vor allem die hausärztliche und fachärztliche Grundversorgung." Heute wollen die Krankenkassen ein Konzept gegen den Ärztemangel vorlegen.

© 2014 AFP


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