Kampagne "Not sehen und impfen" in Düsseldorf

Impfaktion von Stadt, Kirche und Caritas

Seit acht Tagen besucht das Impfmobil für die gemeinsame Aktion "Not sehen und impfen" der Stadt, des Caritasverband und der Katholischen Kirche die 15 verschiedenen Seelsorgebereiche Düsseldorfs.

Düsseldorf - Karl-Josef Laumann, NRW Minister für Arbeit, Gesundheit und Soziales, Düsseldorfs Oberbürgermeister Dr. Stephan Keller und Stadtdirektor Burkhard Hintzsche besuchten am Mittwoch, 19. Januar 2022, die Aktion vor Ort, um sich über deren Entwicklung zu informieren und um sich mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Impfteams intensiver auszutauschen.

Seit dem Start der Aktion in der vergangenen Woche wurden durch das Impfteam bereits ca. 1.500 Impfungen verabreicht. Damit trägt die gemeinsame Aktion "Not sehen und impfen" dazu bei, dass die Impfquote in Düsseldorf in letzter Zeit signifikant erhöht werden konnte.

"Ich bin fest davon überzeugt, dass wir zu einem Leben, wie wir es vor der Pandemie alle genossen haben, sicher in den nächsten Herbst- und Wintermonaten zurückkehren können, wenn wir eine hohe Impfrate haben. Deswegen kann man auch sagen, dass sich impfen zu lassen, natürlich mit Verantwortung zu tun hat, aber, um es mal kirchlich auszudrücken, auch mit Nächstenliebe und mit der Achtung vor den Mitmenschen zu tun hat", betont NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann.

"Das Virus hat sich mit seinen verschiedenen Varianten leider als sehr widerstandsfähig erwiesen. Auch wenn Impfungen eine Ansteckung nicht zu 100% ausschließen können: Eine Impfung reduziert die Wahrscheinlichkeit eines schweren Verlaufs einer Infektion oder sogar den Tod drastisch und sorgt zudem dafür, dass die geimpfte Person weniger Viren ausscheidet, die wiederum Menschen aus dem vulnerablen Personenkreis gefährlich werden können. Deshalb ist und bleibt das Impfen das sicherste Instrument, um dieser Pandemie Herr zu werden, und ich bin dankbar für jede Person, die auch aus Verantwortung für andere auf die Forschung vertraut und sich impfen lässt", erklärt Oberbürgermeister Dr. Stephan Keller.

Die Impfaktion "Not sehen und impfen" läuft noch täglich von 10 bis 17.30 Uhr bis zum 28. Januar (ausgenommen an den Wochenenden) und lädt alle Impfwilligen dazu ein, dieses unbürokratische Impfangebot in den einzelnen Bezirken wahrzunehmen. Wer sich impfen oder boostern lassen möchte, muss dazu nur zum Impfmobil kommen. Eine Anmeldung oder ein Termin sind nicht notwendig.

Vor allem Menschen mit Migrationshintergrund, Geflüchtete, Personen mit körperlichen Einschränkungen, Wohnungslose und Senioren, die vielleicht den Weg zum zentralen Impfzentrum scheuen oder nicht auf sich nehmen können, sollen angesprochen werden. Das Team vor Ort leistet bei den Formalien Unterstützung und hilft Menschen mit Sprachbarrieren beim Ausfüllen der Unterlagen. Geimpft wird mit allen aktuell zugelassenen Impfstoffen, das geschulte Personal bietet ein Beratungsgespräch an.