Jugendlicher Einbrecher bleibt in Schlick von Hamburger Fleet stecken

Missglückte Flucht vor Polizei - 16-Jähriger muss mit Boot gerettet werden

Ein mutmaßlicher Einbrecher ist in Hamburg auf der Flucht vor der Polizei im Schlick eines Fleets steckengeblieben. Beamte mussten ihn mit einem Schlauchboot retten. Der 16-Jährige war zuvor bei einem Einbruch in ein Café am Hafen bemerkt worden.

Ein 16-jähriger mutmaßlicher Einbrecher ist in Hamburg auf der Flucht vor der Polizei im Schlick eines sogenannten Fleets steckengeblieben. Einsatzkräfte der Wasserschutzpolizei hätten den jungen Mann mit einem Schlauchboot befreien müssen, teilten die Beamten am Mittwoch in der Hansestadt mit. Er war zuvor aus einem von der Polizei umstellten Gebäude in der Nähe des Hafens durch ein eingeschlagenes Fenster in den Kanal gesprungen.

Laut Polizei herrschte zur Zeit der Geschehens in der Nacht zum Mittwoch allerdings Ebbe, weshalb der mit der Elbe verbundene Fleet kaum Wasser führte. Der 16-Jährige sprang in den Schlick und saß fest. Er war zuvor bei einem Einbruch in ein Café in der Hamburger Hafencity bemerkt worden. Als Beamte eine Durchsuchung des Gebäudes begannen, wollte er über die Wasserseite flüchten.

Demnach kletterte er zunächst außen an der Fassade entlang, bevor er durch ein eingeschlagenes Fenster vorübergehend wieder ins Innere gelangte. Dann sprang er durch das Fenster in den Fleet. Der Jugendliche wurde festgenommen und unter Polizeibegleitung in ein Krankenhaus gebracht, wo er wegen einer Unterkühlung ambulant behandelt wurde. Am Mittwoch stand ein Termin beim Haftrichter an.

© 2021 AFP