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Jugend forscht wird 50 Jahre alt

Kinder und Jugendliche forschen

Am Dienstag, den 24. Februar 2015, fand im Seidenweberhaus und im Foyer des Stadttheaters zum 20. mal der Nachwuchswettbewerb "Jugend forscht" statt.

Krefeld - In diesem Jahr gab es gleich zwei Jubiläen. Seid 20 Jahren richtet der Arbeitgeberverband den Regionalwettbewerb von Deutschlands bekanntestem Nachwuchsforschungswettbewerb "Jugend forscht" am Niederrhein aus. Und das in dem Jahr, in dem "Jugend forscht" 50 Jahre alt wird. Aus Anlass dieses 50-jährigen Bestehens im Jahr 1995 hatte die Unternehmerschaft Niederhieb beschlossen, in Zukunft den Wettbewerb "Jugend forscht" am Niederrhein dauerhaft zu fördern und in jedem Jahr zu organisieren. Für den Ablauf des Wettbewerbs ist Dr. Ralf Wimmer als Patenbeauftragter bei der Unternehmerschaft Niederrhein verantwortlich. 

Die aktuelle Wettbewerbsrunde von "Jugend forscht" steht unter dem Motto "Es geht wieder los!". Jedes Jahr nehmen Kinder und Jugendliche mit Freude und Interesse an Naturwissenschaften, Mathematik, Informatik und Technik an diesem Wettbewerb teil. Für viele dieser jungen Menschen steht am Anfang ein Geistesblitz, eine Beobachtung, ein Einfall, dem nachgegangen wird. Denn dann ist die Neugier geweckt und die Gedanken nehmen ihren Lauf. Ab diesem Zeitpunkt wird kreativ geforscht und die Idee lässt sie nicht mehr los. 

Im Jubiläumsjahr freuen sich die Ausrichter des niederrheinischen Wettbewerbs auf viele begeisterte Jugendforscherinnen und -forscher und interessante Beiträge in den sieben Fachgebieten Arbeitswelt, Biologie, Chemie, Geo- und Raumwissenschaften, Mathematik / Informatik, Physik und Technik. Durch die Aufteilung in die Bereiche ?Schüler experimentieren? für alle bis 14 Jahre und "Jugend forscht" für Jugendliche zwischen 15 und 21 Jahren. So hat jeder eine faire Chance in seiner Altersgruppe erfolgreich zu sein. Jüngere Schülerinnen und Schüler müssen im Anmeldejahr mindestens die 4. Klasse besuchen. Studenten dürfen sich nur im Jahr ihres Studienbeginns anmelden. 

Neben vielen Einzelarbeiten werden auch zahlreiche Arbeiten in Zweier- oder Dreierteams erstellt. Mit einem Wettbewerbsprojekt kann damit auch die Teamarbeit gefördert werden. Die Teilnehmer/innen lernen, Aufgaben besprechen, Verantwortung zu übernehmen und arbeitsteilig ein gemeinsam gesetztes Ziel zu erreichen. 

Insgesamt wurden 206 Arbeiten von mehr als 400 Jugendlichen eingereicht. Damit ist es der Unternehmerschaft Niederrhein wieder gelungen, zur Teilnahme am Wettbewerb in ungewöhnlicher Breite zu motivieren. Aus allen Schulformen sowie aus zwei Ausbildungsbetrieben kommen die Anmeldungen.  

Für die aktuelle Wettbewerbsrunde war der Anmeldeschluss der 30. November 2014. Die Anmeldung erfolgt immer über die Internetseite von "Jugend forscht". Eine schriftliche Langfassung der Arbeit musste bis spätestens 15. Januar 2015 hochgeladen werden. Die Langfassung erhielt eine Jury, die aus Experten der jeweiligen Fachgebieten, zur ersten Sichtung. 

Am Dienstag, den 25.Februar 2015, wurden dann alle eingereichten Forschungsarbeiten im Seidedenweberhaus und im Foyer des Stadttheaters nochmals des Jury und am Nachmittag der interessierten Öffentlichkeit präsentieren. Jedes Team hat einen eigenen Stand und stellt die Ergebnisse seiner Untersuchungen vor. Bei den Besuchen der Jury müssen sich die Jungforscher kritischen und detaillierten Fragen stellen. Der unabhängigen Jury, die aus Experten der jeweiligen Fachbereiche besteht, steht Oberstudienrat Peter Popovic vor. 

Am Abend werden alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer am Wettbewerb geehrte und die Besten ausgezeichnet. Die Erstplatzierten aus den jeweiligen Fachbereichen dürfen dann in den jeweiligen Landes-Wettbewerbsrunden von "Jugend forscht" bzw. "Schüler experimentieren" an den Start gehen. 

Der Sonderpreis der Unternehmerschaft Niederrhein ging in diesem Jahr an Anne Koop und Gesthimani Behrendt von der Bischöflichen Marineschule Mönchengladbach. Die beiden beschäftigten sich mit der Frage: Das Elektroauto - Wird es Zukunft werden?. Weiter Sieger waren auch Leonard Gareis, Alexandra Simon, Adrian Bimmermann, die sich dem Thema, Gentechnik-EineMöglichkeit zur Analyse von Lebensmittel?, beschäftigten. 

In den 20 Jahren waren bereits 6.050 Teilnehmer bei dem Regionalwettbewerb Niederrhein dabei. Von diesen wurden insgesamt 2.971 Forschungsprojekte eingereicht. Während dieser Zeit gab es 351 Regionalsieger von denen 150 Sieger aus dem Bereich "Jugend forscht" kamen und 201 Sieger aus den Bereich "Schüler experimentieren". Aus diesen Regionalsieger gingen 53 Landessieger hervor. Davon gingen 12 Siege an die Teilnehmer zwischen 15 -21 Jahre und 41 Siege an "Schüler experimentieren". In diesen 20 Jahren gab es 2 Bundessieger. 


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