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Jüdische Kulturtage beginnen mit Ausstellung

Weitere Ausstellung und Symposium im Südbahnhof

Das Krefelder Programm der Jüdischen Kulturtage im Rheinland beginnt am Sonntag, 22. Februar, mit einer Ausstellungseröffnung um 11.00 Uhr der Gemeinschaft Krefelder Künstler im Kunst-Spektrum.

Krefeld - Die Künstler präsentieren die Ergebnisse ihrer Auseinandersetzung mit dem Motto der diesjährigen Jüdischen Kulturtage. Eine weitere Ausstellung wird am Mittwoch, 25. Februar, um 18 Uhr im Südbahnhof an der Saumstraße eröffnet: "declaring space. Abstrakter Expressionismus und Farbfeldmalerei - Mark Rothkos Einflüsse auf die zeitgenössischen Künste und Musik".

Die Ausstellung im Südbahnhof (bis 22. März) eröffnet durch künstlerische Ausdrucksformen der Gegenwart Zugänge zu jüdischen Traditionen und Denkansätzen im Werk Mark Rothkos. Kurator und künstlerischer Leiter ist Manuel Schroeder aus Berlin. Die Ausstellung wird mit einem Symposium zum 45. Todestag von Mark Rothko begonnen. In den Beiträgen der Referenten Evelina Vanaga und Tatjana Kolota werden historische und zeitgenössische Denkansätze der jüdischen Kultur in der Kunst Mark Rothkos und in den Werken der in der Ausstellung ?declaring space? präsentierten Künstler erörtert und diskutiert. Teil des Symposiums sind auch die performativen und musikalischen Beiträge der Künstlerin Stefanie Senge, Berlin, der Tänzerin Sabine Kreuer und des Musikers Gerd Rieger aus Krefeld. Der Eintritt ist frei.

Die Jüdischen Kulturtage im Rheinland finden vom 22. Februar bis zum 22. März unter dem Motto "angekommen - jüdisches [er]leben" statt. Die Jüdische Gemeinde Krefeld sowie weitere städtische und nicht-städtische Einrichtungen haben ein Programm mit Ausstellungen, Führungen, Vorträgen und Konzerten zusammengestellt. Krefeld beteiligt sich zum vierten Mal an den Jüdischen Kulturtagen. Das Kulturbüro der Stadt Krefeld war mit der Koordination der 23 Veranstaltungen betraut.

Zusätzlich zum gedruckten Programm wird es ein Konzert des Krefelders Lutz Rath in der Jüdischen Gemeinde geben. Der in New York lebende Musiker wird "Verbotene Musik" spielen, unter anderem ein seltenes Werk von Viktor Ullmann. Das gesamte Programm steht unter www.juedische-kulturtage-rheinland.de. Für die Veranstaltungen in den einzelnen Städten gibt es eine Filterfunktion. Die Veranstaltungen in Krefeld werden gefördert durch die Gebrüder Kickartz Stiftung, das Netzwerk Museen Niederrhein, die Deutsche Bahn Stiftung und das NRWKulturministerium.


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