Joachim Gauck will keine zweite Amtszeit

Bundespräsident macht sich Sorgen um sein Alter

Deutschlands Bundespräsident Joachim Gauck will nicht für eine zweite Amtszeit kandidieren. Er begründet seine Entscheidung vor allem mit seinem Alter.

Berlin - Joachim Gauck hat am Montag, 6. Juni 2016, bekannt gegeben, dass er in Zukunft nicht mehr für das Amt des Bundespräsidenten kandidiert. Der Grund für seine Entscheidung war dabei, dass er befürchtete, sein Amt in Zukunft nicht mehr mit so viel Elan nachkommen zu können. "Ich möchte für eine erneute Zeitspanne von fünf Jahren nicht die Energie und Vitalität voraussetzen, für die ich nicht garantieren kann", sagte der 76-jährige Gauck zur Begründung seines Verzichts. Bis zum Ende seiner ersten Wahlperiode im kommenden März werde er aber sein Amt wie bisher "mir Respekt und auch mit Freude" ausüben. Der Theologe war im März 2012 von einer Fünf-Parteien-Allianz aus CDU, CSU, FDP, SPD und Grünen in das höchste deutsche Staatsamt gewählt worden. Er folgte damals auf den zurückgetretenen Christian Wulff und wurde von der Bundesversammlung zum 11. Bundespräsidenten Deutschlands gewählt.

(xity, AFP)