24.09.2020 || Startseite -> Nachrichten aus duesseldorf -> lokales -> Joachim-Erwin-Platz doch am Bilker Bahnhof?

Joachim-Erwin-Platz doch am Bilker Bahnhof?

OB Geisel für alternative Lösung

Oberbürgermeister Thomas Geisel hat sich dem Vorschlag aus den Ampelfraktionen angeschlossen, einen neuen Platz am Bilker Bahnhof nach dem verstorbenen OB Joachim Erwin zu benennen.

Düsseldorf - Geisel: "Der Platz erfüllt die Kriterien einer angemessenen Würdigung. Der Vorschlag ist praktikabel und ist mit dem Wirken von Joachim Erwin verbunden, denn hier liegt der künftige Startpunkt der Wehrhahnlinie." Der Platz ist größer als der parallel gehandelte Vorschlag einer Platzbenennung im Kö-Bogen-Bereich. OB Geisel strebt dazu einen Ratsbeschluss am 30. Oktober an und lädt alle Fraktionen ein, dabei mitzumachen: "Es ist richtig und eines verstorbenen OB würdig, das Thema jetzt mit möglichst breiter Mehrheit abzuschließen." Die Baumaßnahmen der Wehrhahnlinie werden im nächsten Jahr beendet. "Auch deshalb ist es gut, die Diskussionen zügig zum Ziel zu führen."
Der dreieckige Platz ist öffentlicher Bereich und wird durch die Bachstraße im Norden und die Bahngleise im Süden begrenzt. Die Straßenräume der längs laufenden Elisabeth- und Friedrichstraße werden integriert und führen künftig den Namen Joachim-Erwin-Platz. Auf dem Platz liegt der Tunnelmund der U-Bahn; von dort gelangt man direkt zum Bilker S-Bahnhof. Wo jetzt die Straßenbahngleise aus der Innenstadt ankommen, entsteht eine Grünzone, die den Platzcharakter unterstreichen wird und einen Gegenpol zum steinernen Eingangsbereich der Bilker Arcaden (nicht Bestandteil des Platzes) setzen wird.
Die Fraktionen der zuständigen Bezirksvertretung wurden gestern telefonisch informiert. Die Namensvergabe erfolgt aufgrund des gesamtstädtischen Interesses durch den Rat der Landeshauptstadt. Thomas Geisel will mit dem Beginn seiner Amtszeit auch die fehlende Würdigung eines weiteren Oberbürgermeisters zum Ziel führen: Josef Kürten, CDU, der 2010 verstarb. In jüngerer Zeit sind Stadtchefs im Schnitt zwei bis vier Jahre nach ihrem Tod mit einer Straßen- und Platzbenennung geehrt worden. In vergleichbaren Großstädten verlief der Rhythmus zum Teil erheblich schneller.

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