18.02.2018 || Startseite -> Nachrichten aus duesseldorf -> lokales -> Jewish Claims Conference will Liste mit Gurlitt-Bildern

Jewish Claims Conference will Liste mit Gurlitt-Bildern

Repräsentant: Nur so können Familien Ansprüche anmelden

Beim Kunsthändler-Sohn Cornelius Gurlitt sind mehr als 60 weitere Bilder gefunden und gesichert worden. Die Werke lagerten in Gurlitts Haus in Salzburg und stammen unter anderem von Monet, Picasso und Renoir.

Salzburg - Die Jewish Claims Conference hat den Kunsthändler-Sohn Cornelius Gurlitt zur Veröffentlichung der in seinem Salzburger Haus gefundenen über 60 Werke aufgefordert. "Der Fund muss öffentlich gemacht werden", erklärte Ruediger Mahlo, der Repräsentant der Claims Conference in Deutschland, in Frankfurt am Main. Voraussetzung für jede Restitution sei Offenlegung. Anders könnten Überlebende und deren Familien keine Ansprüche auf aus ihrem Besitz stammende Kunstwerke anmelden.

Gurlitts amtlicher Betreuer hatte zuvor mitgeteilt, dass der Sohn des im Nationalsozialismus mit dem Kunsthandel beauftragten Hildebrand Gurlitt außer in München auch in Salzburg Kunstwerke verwahrte. Es soll sich um über 60 Bilder handeln, darunter Werke von Monet und Picasso. Eine erste Sichtung habe ergeben, dass es keine NS-Raubkunst sei, hatte Gurlitts Sprecher erklärt.

(xity, AFP)


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