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Jeder vierte Einwohner mit Migrationshintergrund

Stadt Espelkamp weist höchsten Anteil auf

Am 9. Mai 2011 lebten in Nordrhein-Westfalen 4,26 Millionen Menschen mit Migrationshintergrund.

Düsseldorf - Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als statistisches Landesamt anhand jetzt vorliegender, endgültiger Ergebnisse des Zensus 2011 mitteilt, waren das 24,5 Prozent der Bevölkerung in Privathaushalten (17,44 Millionen). Als Personen mit Migrationshintergrund gelten neben den ausländischen Staatsbürgern auch Personen, die seit 1955 entweder selbst zugewandert sind oder von denen mindestens ein Elternteil aus dem Ausland zugezogen ist.

Im Ruhrgebiet hatten 1,25 der 5,04 Millionen Bürger in Privathaushalten einen Migrationshintergrund; das entspricht einem Anteil von 24,8 Prozent. Den höchsten Anteil von Menschen mit Migrationshintergrund in NRW wies die Stadt Espelkamp im Kreis Minden-Lübbecke mit 48,3 Prozent auf, gefolgt von Bergneustadt (Oberbergischer Kreis, 41,6 Prozent) und Selfkant (Kreis Heinsberg, 39,1 Prozent). Die niedrigsten Anteile ermittelten die Statistiker für Billerbeck (Kreis Coesfeld, 5,6 Prozent), Schermbeck (6,1 Prozent) und Hamminkeln (6,4 Prozent) im Kreis Wesel.


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