07.12.2019 || Startseite -> Nachrichten aus duesseldorf -> lokales -> Japan-Tag Düsseldorf/NRW mit Weltpremiere

Japan-Tag Düsseldorf/NRW mit Weltpremiere

Video-Installation "Sakura" feiert Uraufführung

In diesem Jahr wartet der Japan-Tag Düsseldorf/NRW mit einer echten künstlerischen Weltpremiere auf.

Düsseldorf - Am kommenden Samstag, den 30. Mai feiert das Videokunstprojekt "Sakura" des Künstlers Kanjo Také auf dem Burgplatz seine Uraufführung. In dem elfminütigen Werk beschäftigt sich der in Düsseldorf lebende Multimedia-Künstler mit der deutsch-japanischen Freundschaft und setzt dabei einen besonderen Fokus auf Düsseldorf. Gleich zwei Mal wird das Kunstwerk am Samstag zu sehen sein. Um 16:50 Uhr und direkt vor dem Feuerwerk gegen 22:45 Uhr wird die Video-Installation auf der sieben mal vier Meter großen LED-Leinwand am Burgplatz direkt neben der Hauptbühne gezeigt.

DMT-Geschäftsführerin Dr. Eva-Maria Illigen-Günther freut sich auf die außergewöhnliche Ouvertüre des diesjährigen Feuerwerks: "Kanjo Také hat mit "Sakura" einen wirklich einzigartigen künstlerischen Blick auf die beiden Kulturen in Bilder umgesetzt. Er wird die Besucher überraschen, sie zum Lachen bringen und mit teils wunderschönen Motiven der Kirschblüten am Rhein sicherlich ein Lächeln in viele Gesichter zaubern. Wir sind stolz, dieses Kunstwerk als einen echten Höhepunkt des Japan Tages Düsseldorf/NRW zeigen zu dürfen, weil es perfekt zu dem Fest passt." Také hat die Video-Installation speziell für den Anlass des Kultur- und Begegnungsfestes in der Landeshauptstadt kreiert. In den vergangenen Jahren hatte er bereits das "düsseldorf festival!" mit seiner Kunst bereichert und den "Jröne Jong"-Brunnen im Düsseldorfer Hofgarten effektvoll in Szene gesetzt.

Die japanische Kirschblüte "Sakura", die dem Kunstwerk ihren Titel gibt, ist eines der wichtigsten Symbole der japanischen Kultur. Sie steht für Schönheit, Aufbruch und Vergänglichkeit. Im Film spielt sie eine wichtige Rolle ? vor allem zu Beginn und am Ende. Dort am Ende tauchen die Sakura konkret in dem Schlussbild der Düsseldorfer Rheinuferpromenade voller Kirschblüten auf, zwischen denen schließlich noch leuchtende Krokusse wie beim "Blauen Band" erscheinen. Kanjo Také verwendet in dem Kunst-Projekt generell eine holzschnittartige Bildsprache, die auch von farbenfrohen Elementen der Pop-Art inspiriert ist, um Ikonen aus Düsseldorf und Japan miteinander zu verschmelzen und eine dadaistisch-surreale Geschichte zu erzählen.

Dabei stellt er zum Beispiel dem bekannten japanischen Enka-Sänger (ein Popmusikgenre, das Elemente der traditionellen Musik aufnimmt) Shinichi Mori die Toten Hosen mit ihrer Musik gegenüber und schafft so eine zunächst irritierende Collage, die aber dennoch Sinn ergibt. In ähnlicher Form mischt er ebenso Szenen aus dem Karneval mit Impressionen aus dem traditionellen japanischen Theater oder verbindet auf verblüffende Weise Sumo-Ringen und Fußball. Auch wichtige Sehenswürdigkeiten Düsseldorfs, wie etwa die Rheinuferpromenade, Schloss Benrath, den MedienHafen und viele mehr, verknüpft der Künstler auf kongeniale Weise mit Elementen Japans und der japanischen Kultur, die überraschen und doch stets stimmig sind.


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