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"Jahresringe"-Monument im Hofgarten präsentiert

Ein Jahr nach dem Sturm "Ela"

Am Dienstag, den 10. Juni 2015, wurde im Hofgarten das erste Spenderdenkmal, "Jahresringe"-Monument, vorgestellt. In diesem werden die Namen der Spenderinnen und Spender von Park-Bäumen verewigt.

Düsseldorf - Nach dem Strum "ELa" setzte in Düsseldorf eine große Welle der Hilfsbereitschaft und des bürgerlichen Engagements ein. Viele Düsseldorferinnen und Düsseldorfer wollten und wollen sich am Wiederaufbau ihrer Gartenstadt beteiligten. Dabei spenden die Düsseldorfer für neue Bäume im öffentlichen Raum wie Parks und Alleen. Während bei den Straßenbäumen Namensschilder am grünen Dreibock auf die jeweilige Spenderin oder Spender aufmerksam macht, sollen in den Grünanlagen der Stadt fortan die Trägerinnen und Träger der Baumpatenschaften jeweils an zentraler Stelle in Form eines Spenderdenkmals gewürdigt werden. Diese soll in Form einer erweiterbaren Bodenplatte ihren Platz in den Parks finden, die mit Hilfe von Baumspenden wieder neu aufgebaut werden.

Aus diesem Grund wird genau ein Jahr nach dem Sturm "Ela" und pünktlich zum "Fest der Vielfalt" am 14. Juni 2015 das erste Spendenmonument mit dem Titel "Jahresringe" in Form einer Bodenplatte auf der Schützenwiese zwischen Oederallee und Inselstraße installiert. Es wurde dort installiert, wo bis zum Pfingststurm der so genannte Hochzeitsbaum stand. "Das ist ein passender Ort, um eine schöne Idee zu realisieren und das einzigartige Engagement der Düsseldorfer Bürgerinnen und Bürger zu würdigen. Tatsächlich kann das Denkmal in "Jahresringen" immer weiter wachsen, weiter Namen können hinzugefügt werden. So wird zwar an den Sturm und seine Folgen erinnert, zugleich ist dieses Denkmal aber auch auf die Zukunft gerichtet", erklärte Helga Stulgies, Gründezernentin der Stadt Düsseldorf.

Im Inneren des Monuments befinden sich zwei Texte, die praktisch gegeneinander gespiegelt sind:

Hofgarten: Entstanden als Schöpfung der Gartenarchitekten Nicolas de Paginä (ab 1769) und Maximilian Friedrich Wehe (ab 1804) ist der 27 Hektar große Landschaftspark mit dem großen Weiher an der Landskrone, den offeneren Wiesenräumen, Alleen und den Solitärbaumbeständen die grüne Lunge der Innenstadt.

Sturm Ela: Der Sturm Ela hat am Pfingstmontag, 9. Juni 2014, im Hofgarten schwere Schäden verursacht. Prägende Elemente wie die Reitallee, das Lindenrondell und die Maximilian-Weyhe-Allee wurde komplett verwüstet. Insgesamt wurden rund 370 Altbäume durch den Sturm der Ela zerstört.

Darumherum wachsen die Jahresringe mit dem Namen der Spenderinnen und Spender. Im Hofgarten sind es bisher 85 Namen, die ins Monument eingelassen sind. Weitere Namen können gegossen und befestigt werden. Das Monument robust konzipiert, um möglichst gegen Vandalismus-Schäden gefeit zu sein.

Entwickelt wurde das Konzept "Jahresringe" von den Sturmbrettchen-Machern Philip Behrend, Phillip Silke, Daniel Goll und Tobias Jochinke. 


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"Jahresringe"-Monument im Hofgarten präsentiert
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