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Ist jeder für den Tanzsport gemacht?

Von der zunehmenden Bedeutung zu den Anforderungen

Am Sonntag, 29. Juni. 2014, wurde in der Tanzschule Frieling in Benrath das Goldstardiplom Rang 3 abgeprüft.

Düsseldorf/Benrath - Von Disco Fox über Cha Cha Cha bis zu Jive. Rund 10 Schülerinnen und Schüler ertanzten sich in diesen drei Tänzen ihr Goldstardiplom Rang 3 am Sonntag in der Tanzschule Frieling in Benrath.

Ein gutes Training und der Spaß am Tanzen sind dafür die Vorraussetzung.

Trainer Patrick Kaupe, der schon seit 13 Jahren das Tanzen lehrt, führt die verschiedenen Tänzerinnen und Tänzer zu ihren jeweiligen Diplomen und begleitet sie auf ihrem Weg, ob die Schüler nun in der eigenen Tanzschule lernen oder in Tanzsportclubs, die einen auf Wettbewerbe vorbereiten. Ihm zufolge geht es hauptsächlich um den Spaß beim Tanzen. Zumindest bei ihnen, denn die Tanzschule Frieling ist auf gesellschaftliche Anlässe ausgerichtet und nicht auf Wettbewerbe.

Die zunehmende Bedeutung von Standardtanz, ob nun bei Jugendlichen oder bei Erwachsenen, liegt Kaupe zufolge in der festen Verankerung des Standardtanzes in der Gesellschaft. Doch Anlässe wie der Abiball oder Hochzeiten geben einem die Möglichkeit mit Standardtanz auf der Tanzfläche zu glänzen und verleiten viele dazu ihre Tanzkenntnisse aufzufrischen oder gar erst zu bilden.

Angst, sich beim Tanzen zu blamieren, braucht man nicht zu haben, denn kein Meister ist vom Himmel gefallen, zumal man auch mit den einfachsten Schritten und Tanzelementen anfängt.

In erster Linie und vor allem am Anfang geht es hauptsächlich um den Spaß am Tanz und an der rhythmischen Bewegung zur Musik. "Erst später, wenn es auf Tanzdiplome wie Silber oder Gold zugeht, liegt das Augenmerk besonders auf der Haltung und der Koordination", erklärt der Tanzlehrer.

Eine besondere Begabung braucht man für den Tanzsport nicht zu haben, denn Rhythmusgefühl und Schrittfolgen werden einem in der Tanzschule beigebracht. "Man sollte Lust am Tanzen und Lust an der Bewegung haben", erweitert der junge Lehrer seine Anforderungen an Tänzer.

Man könnte also meinen, dass jeder, der sich gerne bewegt oder gerne tanzt, für den Tanzsport gemacht ist. Doch als Tanzlehrer packt man sich an den Kopf, wenn man sieht, wie unausgebildet die Koordination bei Leuten sei, die vorher nur Ballsport betrieben und nur "vorwärts und rückwärts laufen". Da sei die Koordination für das Tanzen einfach nicht vorhanden und vor allem nicht geschult.

Der Tanzsport als solcher, wie er in Tanzschulen angeboten wird, wird von den Tanzlehrern eher als Ausgleich gesehen und nicht von Anfang an als Sport, der einen auslastet. Im Laufe der Tanzstunden wird es mehr zum Sport, jedoch ist das keine wirkliche Alternative zum oftmals öden Fitnessstudio. Da müsse man schon eher in Tanzsportclubs gehen.

Unser Fazit: Der Standardtanz ist für jeden geeignet, der eine gewisse Koordinatonsfähigkeit und Spaß am Tanzen hat. Es ist sehr nützlich gewisse Tanzkenntnisse in diesem Bereich zu besitzen, denn es bietet sich bei jedem gesellschaftlichen Event an, Walzer oder Cha Cha Cha zu tanzen.

Tanzen ist für viele etwas Fremdes, doch das muss es nicht sein, denn Tanz verbindet.


Ist jeder für den Tanzsport gemacht?
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