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"Intransformation" in Krefeld

Künstlerpaar zeigt Installationen

In der Reihe "Pförtnerloge" des Bundesverbands Bildender Künstlerinnen und Künstler Niederrhein wurde am Samstag, 24. Mai 2014, die Ausstellung "Füllgrabe: Intransformation" von Lotte Füllgrabe-Pütz und Erich Füllgrabe eröffnet.

Krefeld - Die Installation im Raum an der Virchowstraße 130 wird bis zum Ende der Ausstellung auch von außen sichtbar sein. Eine "Zwischenöffnung“ findet am Sonntag, 15. Juni 2014, von 14 bis 18 Uhr mit den Künstlern statt. Die Ausstellung in der "Pförtnerloge“ wird vom Kulturbüro der Stadt Krefeld und der Kulturstiftung der Sparkasse unterstützt. Die Reihe "Pförtnerloge“ ist als Schaukasten konzipiert. Die Installation ist jederzeit von außen einsehbar. Die Schau endet am 22. Juni 2014.

Nur selten arbeitet das Künstlerpaar Füllgrabe/Füllgrabe-Pütz zusammen. Für die Krefelder Installation haben sich die beiden nun auf dem Raum der Pförtnerloge aufeinander eingelassen. "Ich arbeite ohne Farbe, Erich verwendet diesmal den selben Farbton“, stellt Lotte Füllgrabe-Pütz, Jahrgang 1955, schon überrascht fest. Für ein Konzert der Naturklänge stehen die Notenständer in der Loge parat. Das "Blätternotenfeld“ von Lotte Füllgrabe-Pütz vereint ihre Passion für Architektur und die Natur. Ihre Werkstoffe sind Papier und Draht. Ihre Bewunderung gilt den Wespen, die aus ihrem Speichel und Zellstoff ein Zuhause aus Papier konstruieren. Mit ihrem "Blätternotenfeld“ möchte sie die Melodie der Natur einfangen, leichte und schwere Tonlagen.

Erich Füllgrabe, Jahrgang 1962, entwickelte laboartorische Geräte und Anschauungsblätter, die ihrerseits diese Transformation im Hinblick auf das Verhältnis von Kunst, Wort und Kontext befragen. "Ich gehe die Sache ganz anders an als Lotte. Ich komme vom Wort“, so Füllgrabe. Er sieht seine Arbeit als künstlerische Forschung an, um die Welt zu untersuchen. "Kunst schafft schon Wissen. Wir erfahren etwas über die Welt und die Künstler nehmen diese Transformation vor“, so Füllgrabe. Seine spielerisch-witzige "Geigen-Mülstheinn-Kammer“ steht dann im Mittelpunkt der Zwischenöffnung am Sonntag, 15. Juni 2014, von 14 bis 18 Uhr mit einer performativen Erläuterung um 15 und 16.30 Uhr.


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