07.04.2020 || Startseite -> Nachrichten aus duesseldorf -> lokales -> Internet läuft in Zeiten von Corona auf Hochtouren

Internet läuft in Zeiten von Corona auf Hochtouren

So kann man helfen den Datenverbrauch zu senken

Corona, Homeoffice und hohe Datenauslastung im Netz: Die Folge sind ärgerliche Aussetzer der Internetverbindung.

Düsseldorf - Inzwischen hat nach dem Streaming-Anbieter Netflix auch YouTube angekündigt, die Bildqualität seines Dienstes zunächst für 30 Tage herunterzuschrauben, um so das Netz zu entlasten. Mit diesen vier Tipps können auch Verbraucher selbst dazu beitragen, das Netz zu schonen und ihren Datenverbrauch deutlich zu senken:

Auflösung beim Streaming reduzieren: Umschalten von High Definition (HD) auf die niedrigere Stufe Standard Definition (SD) spart 90 Prozent der Daten. Ein HD-Videostream von einer Stunde Länge verbraucht etwa 3 Gigabyte pro Gerät (in Ultra-HD-Auflösung sogar bis zu 7 GB). Die niedrigere SD-Auflösung benötigt lediglich 0,3 GB pro Stunde.

Filme und Serien offline oder linear schauen: Damit das Netz nicht zur Primetime ruckelt, können Nutzer ihre Lieblingsfilme und -serien schon vorher herunterladen - am besten spät abends, nachts oder am frühen Morgen. Dann ist im Netz weniger los. Wer stattdessen lineares Fernsehen übers Kabelnetz schaut, verbraucht generell weniger Bandbreite.

Spiele-Updates und Downloads passend timen: Auch Spiele-Updates oder größere Downloads sind Datenfresser und sollten in den genannten Randzeiten durchgeführt werden.

VPN-Zugang optimieren: Kämpfen Arbeitnehmer im Home-Office mit der Bandbreite, kann das auch am VPN-Zugang ins Firmennetzwerk liegen. Hier können die Firmen nachsteuern und Kapazitäten erhöhen.

Weltrekord am Frankfurter Netzknotenpunkt

Am größten deutschen Internetknoten De-Cix in Frankfurt am Main wurde nun ein neuer Weltrekordwert gemessen - ein Datendurchsatz von über 9,1 Terabyte pro Sekunde. Allerdings seien dem Betreiber zufolge alle deutschen Internetknotenpunkte in der Lage, sowohl den jetzigen als auch den erwarteten Datenverkehr "ohne irgendwelche Probleme" zu bewältigen. Die Unternehmen überwachen die Performance aktuell verstärkt, zeigen sich bislang jedoch gut gerüstet.


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