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Internationale Fachtagung zur Galerie Stern

150 Gäste im Haus der Universität zu Gast

Unter dem Titel "Die Galerie Stern im Kontext des Rheinischen Kunsthandels während des Nationalsozialismus" fand am Mittwoch, 13. Februar 2019, eine internationale Tagung im Haus der Universität statt.

Düsseldorf - Unter dem Titel "Die Galerie Stern im Kontext des Rheinischen Kunsthandels während des Nationalsozialismus" hat die Landeshauptstadt Düsseldorf am Mittwoch, 13. Februar, zu einer internationalen Tagung in das Haus der Universität eingeladen. Eröffnet wurde die Tagung durch die Ministerin für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen, Isabel Pfeiffer-Poensgen, Oberbürgermeister Thomas Geisel und Kulturdezernent Hans-Georg Lohe.

Über ein Dutzend namhafter Einrichtungen aus dem In- und Ausland beleuchten über den gesamten heutigen Tag das Thema in Vorträgen und Diskussionen. Unter den Referierenden befinden sich Fachwissenschaftlerinnen und -wissenschaftler des Museum of Modern Art (New York), des Metropolitan Museum of Art (New York), der Kulturstiftung der Länder, der Hamburger Kunsthalle, der Bayerischen Staatsgemäldesammlungen München sowie der rheinischen Universitäten und des Kunsthandels. Neben interessierten Bürgerinnen und Bürgern verfolgen im Publikum auch zahlreiche Vertreterinnen und Vertreter unter anderem aus Galerien, Kunsthandel, Museen, Kunst- und Rechtswissenschaft die Veranstaltung. Die Fachtagung ist mit rund 150 Gästen komplett ausgebucht. 

Nach einer historischen Einführung in das Thema folgt ein Panel zur Galerie Stern im Kontext des Düsseldorfer Kunsthandels, wobei die Schwerpunkte auf den Biografien von Julius und Max Stern sowie der Galeriengeschichte liegen. Am Mittag stehen im dritten Panel die Quellen des Kunsthandels für die Provenienzforschung im Fokus, welche anhand von Beispielen von Max Stern sowie Kunsthändlern und Sammlern aus dem Rheinland aufgezeigt werden. Im vierten und letzten Panel folgen fünf Vorträge in Form von Case Studies zur Galerie Stern in Geschichte und Gegenwart. Sie fächern die Unterschiedlichkeit der Restitutions- und Provenienzfälle, die mit der Galerie Stern in Verbindung zu bringen sind, auf. Eine abendliche Podiumsdiskussion wird den Umgang mit Kunsthändlerbeständen hinsichtlich der Provenienzforschung und deren Nachlässe noch einmal aufgreifen und abschließend diskutieren. 

Ziel der internationalen Tagung ist es, das Leben und Wirken von Max Stern in Geschichte und Gegenwart zu würdigen. Mit seiner Händlertätigkeit sind die Wege zahlreicher Kunstwerke auf ganz unterschiedliche Art und Weise verbunden, die im Einzelfall sowie im Kontext des Rheinischen Kunsthandels betrachtet werden. Zugleich werden die Vorträge Ausgangspunkt dafür sein, aktuelle Perspektiven der Provenienzforschung im Umgang mit Kunsthändlerbeständen zu formulieren und zu diskutieren.



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