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Intensive Suche nach Sexualstraftäter geht weiter

Polizei sucht weiter wichtige Hinweise

In intensiven und öffentlichkeitswirksamen Ermittlungen, nach zwei brutalen Vergewaltigungen in Langenfeld und Hilden lassen die Kriminalisten der Kreispolizeibehörde Mettmann auch weiterhin nichs unversucht.

In ihren intensiven und öffentlichkeitswirksamen Ermittlungen,
nach zwei brutalen Vergewaltigungen (wir berichteten mehrfach in
Pressekonferenz und -mitteilungen), die sich schon im Mai und
September 2014 in Langenfeld und Hilden ereigneten, lassen die
Kriminalisten der Kreispolizeibehörde Mettmann auch weiterhin nichts
unversucht. Nach bereits umfangreichen Fahndungs- und
Ermittlungsmaßnahmen im Jahr 2014, wurden zuletzt im Januar 2015
insgesamt mehr als 400 junge Männer aus Hilden vorgeladen, um
persönlich bei der Polizei zu erscheinen. Nur ein geringer Teil der
damals angeschriebenen Hildener folgte den Vorladungen leider nicht
und steht darum auch weiterhin im Fokus der achtköpfigen
Ermittlungskommission, die von Kriminalhauptkommissar Frank Pick, dem
Leiter der "EK HiLA", seit Oktober 2014 mit großem Engagement
geleitet wird. Dennoch haben bis heute alle Ermittlungen, Vorladungen
und Vernehmungen leider nicht zur erhofften "heißen Spur" oder einem
konkreten Täterhinweis geführt. Während die weiterhin andauernde
Auswertung bisheriger Spuren und Erkenntnisse sowie die darauf
kontinuierlich aufbauenden Ermittlungen der "EK HiLa" unvermindert
andauern, weiten die Mettmanner Kriminalisten ihre Maßnahmen noch
einmal aus.

In den nächsten Tagen bekommen erneut annähernd 200 junge Männer,
nun in den Städten Langenfeld und Monheim, Post von der Kreispolizei.
In Vorladungen vom Kommissariat 11 in Mettmann werden sie
aufgefordert, an genauer benannten Terminen bei der Polizei zu
erscheinen. Wie schon im Januar 2015 stützen sich diese Vorladungen
auf einen richterlicher Beschluss des Amtsgerichtes Düsseldorf zur
Rasterfahndung, der nun aktuell alle in Langenfeld und Monheim
gemeldeten jungen Männer betrifft, die den Täterbeschreibungen der
zwei Sexualstraftaten aus dem Jahr 2014 entsprechen könnten.

-- Zur Historie der Ermittlungen --

Am 31. Mai 2014, gegen 03.15 Uhr, ereignete sich am S-Bahnhof in
Langenfeld-Berghausen eine brutale Sexualstraftat, die trotz
intensiver Ermittlungsarbeit der Polizei, begleitet von einer
gezielten Öffentlichkeitsfahndung mit einem Phantombild in örtlichen
Medien, auf Plakaten und Handzetteln sowie Straßen- und
Hausbefragungen in Tatortnähe, nicht geklärt werden konnte.

Ende September, genauer am 29.09.2014, gegen 10.00 Uhr, ereignete
sich dann am helllichten Tag eine weitere Vergewaltigung in
Hilden-Süd, die der Polizei aber erst Tage später durch einen
anonymen Hinweis bekannt wurde. Sofortige Ermittlungen führten
zunächst zur Identifizierung des bis dahin unbekannten Opfers, wenig
später zu einem überraschenden Ergebnis. Ein im Hildener Fall
gefertigtes Phantombild vom Täter zeigte überraschende
Übereinstimmungen mit dem Bild der nur wenige Kilometer entfernt
geschehenen Tat in Langenfeld.

Mit Hilfe der Medien, ergänzt durch die erneute Verteilung von
Fahndungsplakaten und Handzetteln sowie flächendeckenden
Hausbefragungen und Bürgergesprächen in Hilden-Süd und
Langenfeld-Berghausen, fahndete die Kreispolizei im November 2014
erneut mit großem Kräfteansatz. Unterstützt wurde sie dabei von
zahlreichen Kräften der Bereitschaftspolizei. Rund 400 Hinweise
gingen bei den Befragungen und durch Zeugenhinweise in den folgenden
Tagen und Wochen bei der Ermittlungskommission im Kommissariat 11
ein, die unter Leitung von Kriminalhauptkommissar Frank Pick steht.
Allen Hinweisen wurde nachgegangen, doch die Ermittlungen führten bis
heute nicht zum dringenden Verdacht gegen eine bestimmte Person.

Zur Unterstützung der weiterhin bestehenden
Öffentlichkeitsfahndung hat die Staatsanwaltschaft Düsseldorf bereits
eine Belohnung in Höhe von 1.500,- Euro für Hinweise ausgelobt, die
zur Ergreifung und rechtskräftigen Verurteilung des gesuchten
Straftäters führen ! Dieser wird von den Opfern übereinstimmend wie
folgt beschrieben:

- Anfang bis Mitte 20

- erheblich größer als 180 cm

- stabile bis kräftige Figur

- dunkelblonde, kurze Haare

- sprach Deutsch mit osteuropäisch klingendem Akzent

Hinweise zur Identität des gesuchten Straftäters nehmen auch
weiterhin alle Polizeidienststellen im Kreis Mettmann, insbesondere
aber das Kriminalkommissariat 11 der Kreispolizei über die weiterhin
erreichbare Sonderrufnummer 02104 / 982-7129, jederzeit entgegen.

Hinweis an die Medien: Das polizeiliche Bildmaterial zur
Öffentlichkeitsfahndung befindet sich in der Digitalen Pressemappe
der KPB Mettmann zum Download bereit und steht weiterhin auch zu
einer wiederholten Veröffentlichung im Rahmen redaktioneller
Berichterstattungen frei.




(© 2015 OTS)
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