Impfungen in der Obdach- und Wohnungslosenhilfe

Angebot für 31 Einrichtungen in Düssledorf

Am Montag, 3. Mai 2021, haben in Düsseldorf die aufsuchenden Impfungen in Einrichtungen der Obdach- und Wohnungslosenhilfe begonnen.

Düsseldorf - Dazu stehen 3.955 Impfdosen des Herstellers Johnson&Johnson bereit, bei dem nach aktuellem Stand eine einmalige Injektion genügt. Ein Impfangebot unterbreitet wird den Beschäftigten und Bewohnern von stationären Wohneinrichtungen und Obdachlosennotunterkünften, Tagesaufenthalten, Kontakt- und Beratungsstellen sowie Arbeits- und Beschäftigungshilfen, dem Streetwork, hilfesuchenden Obdachlosen in den ambulanten Hilfsangeboten sowie den obdachlosen Menschen mit dem Lebensmittelpunkt auf der Straße.

Das Amt für Migration und Integration koordiniert gemeinsam mit der Koordinierungseinheit des Impfzentrums die Zusammenarbeit mit den Anbietern der Wohnungs- und Obdachlosenhilfe. In Vorbereitung auf die Impfung wurden 3.424 Nutzer von insgesamt 71 Einrichtungen benannt, wobei Doppelmeldungen von Personen aus verschiedenen genutzten Einrichtungen möglich sind. Zusätzlich wurden 63 Mitarbeiter gemeldet, die im Impfzentrum geimpft werden.

Die Impfungen können in 31 Einrichtungen durch mobile Impfteams des Impfzentrums angeboten werden, davon sind 13 Einrichtungen für diese Woche eingeplant und terminiert. Unter anderem wurde am Montag, 3. Mai 2021, im Markus-Haus der Diakonie Düsseldorf geimpft worden. Dort können Menschen, die suchtkrank und wohnungslos waren, langfristig wieder einen selbstbestimmten Alltag aufbauen und neue Perspektiven entwickeln.

Einige Einrichtungen werden noch auf geeignete Impfräumlichkeiten geprüft. Für rund 20 Einrichtungen ohne räumliche Möglichkeiten wird die Impfung in der Schnellteststation im Atrium am Hauptbahnhof erwogen. Die medizinische Hilfe für Wohnungslose hat angeboten, eine Impfsprechstunde pro Woche einrichten zu können.