26.08.2019 || Startseite -> Nachrichten aus duesseldorf -> lokales -> Immobilienmesse PROVADA in Amsterdam

Immobilienmesse PROVADA in Amsterdam

Werben um Investoren für den Standort Niederrhein

Es ist wieder soweit: Noch bis Donnerstag, 6. Juni 2019 hat die Immobilienmesse „PROVADA – The Real Estate Meeting Point“ ihre Tore im Amsterdamer Messe- und Kongresszentrum RAI geöffnet.

Amsterdam - Rund 300 Aussteller den erwarteten 25.000 Fachbesuchern ihre Investitionsmöglichkeiten und neuen Immobilienprojekte präsentieren. Ergänzt um ein dreitägiges Vortragsprogramm und Themenforen in den Messehallen ist die PROVADA die größte Immobilienmesse in den Niederlanden.

2019 bereits zum 12. Mal in Amsterdam mit dabei: der Standort Niederrhein mit einem regionalen Gemeinschaftsstand. Mit dem Schwerpunkt bei niederländischen Direktinvestitionen und Ansiedlungen ist die PROVADA logischerweise ein wichtiger Baustein im Jahresprogramm des Niederrheins. In enger Abstimmung mit den Wirtschaftsförderungen der beiden Städten Krefeld und Mönchengladbach, den Kreisen Kleve, Viersen, Wesel, Rhein-Kreis Neuss und der IHK Mittlerer Niederrhein organisiert die Standort Niederrhein GmbH als regionale Marketinggesellschaft den Gemeinschaftsstand, der nicht nur jetzt bei der Messe in Amsterdam in leuchtendem Orange daher kommt.

Die mitreisenden Wirtschaftsförderer haben eine Vielzahl an unterschiedlichsten Projekten im Gepäck. Die Stadt Mönchengladbach legt ihren Fokus in diesem Jahr auf die großen innerstädtischen Impulsprojekte: Die Seestadt mg+, vielfältige Wohnflächen auf dem ehemals militärisch genutzten REME-Gelände sowie die Maria-Hilf-Terrassen. Letzteres verspricht ein neues grünes Wohnquartier im Herzen der Stadt, für das mit den Abrissarbeiten des ehemaligen Krankenhauses noch in diesem Jahr begonnen wird. Dr. Ulrich Schückhaus, Geschäftsführer der WFMG und Vorstandsvorsitzender der EWMG, zeigt sich auch in diesem Jahr zufrieden und betont, wie wichtig die Beteiligung für Mönchengladbach am regionalen Gemeinschaftsstand in Amsterdam ist: „Aktuell gibt es zwei neue Wohnbauprojekte mit niederländischer Beteiligung. Die entsprechenden Kontakte haben wir auf der PROVADA im Laufe der vergangenen Jahre geknüpft. Solche Projekte brauchen Vorlaufzeiten, Partnerschaften müssen wachsen. Daher werden wir auch weiterhin auf der PROVADA Präsenz zeigen.“

Die niederländischen Nachbarn haben eine ganz andere Herangehensweise bei Revitalisierungsprojekten oder Quartiers- und Stadtteilentwicklungen als die Kommunen auf deutscher Seite. „Es ist vielleicht nicht einfach, solche Ideen und Konzepte auf Entwicklungen am Niederrhein zu übertragen. Aber wir glauben, dass es sich lohnen kann, mit niederländischen Partnern, Entwicklern und Investoren ein Projekt in Krefeld anzupacken“, so Andreas Struwe, Prokurist der Wirtschaftsförderungsgesellschaft Krefeld, die insbesondere Projektvorhaben rund um das diesjährige Jubiläum „100 Jahre Bauhaus“ präsentiert. Struwe nutzt die PROVADA daher neben der Anbahnung von Investitionsprojekten auch insbesondere zur Kontaktpflege und -erweiterung.

Der Kreis Kleve möchte durch einen pointierten 60-Sekunden-Film „Kreis Kleve: Wir sind Mittelstand.“ auf sich aufmerksam machen. In Schlaglicht-Manier werden klangvolle wie ebenso bekannte und auch Image prägende Marken der Grenzregion am unteren Niederrhein geboten: Bofrost, Bonduelle, Chefs Culinar, Diebels, Katjes, Kühne, Landgard, Mera, Nähr-Engel und Pfeifer & Langen heißen sie. Es sind nur einige Beispiele, und sie repräsentieren allein den im Kreis Kleve besonders ausgeprägten Bereich der Ernährungswirtschaft. „Für uns im Kreis Kleve ist die PROVADA ein Muss“, sagt die Wirtschaftsförderung Kreis Kleve. Und sie begründet dies insbesondere mit der seit Langem hohen Nachfrage nach großen Gewerbe- und Industrieflächen, auch aus dem Logistik-Bereich, aus dem sich allerorten viele Arbeitsplätze generieren lassen.

Gründe für die Beteiligung der Region an der PROVADA in Amsterdam gibt es also genug: angefangen bei der engen wirtschaftlichen Verflechtung des deutsch-niederländischen Grenzraums über den Spitzenplatz für niederländische Unternehmen bei ausländischen Direktinvestitionen am Niederrhein bis hin zu den vielen Immobilien-Projekten mit niederländischen Partnern und Investoren. „Da liegt es nahe, die Region und seine unterschiedlichsten Immobilien-Projekte für niederländische Immobilienakteure als passendes Sprungbrett auf den deutschen Markt zu präsentieren“, so Bertram Gaiser, Geschäftsführer der Standort Niederrhein GmbH.

Über die Standort Niederrhein GmbH:
Die Standort Niederrhein GmbH informiert national und international über die Wirtschaftsregion Niederrhein und ihre Standortvorteile. An der Region interessierte Unternehmen, Investoren und Projektentwickler erhalten Unterstützung bei der Suche nach geeigneten Gewerbeflächen und -immobilien sowie durch Kontaktvermittlung zu Kooperationspartnern und öffentlichen Institutionen. Als Zusammenschluss der Städte Krefeld und Mönchengladbach, der Kreise Kleve, Viersen, Wesel und dem Rhein-Kreis Neuss sowie der IHK Mittlerer Niederrhein, setzt die Standort Niederrhein GmbH ihre zielgruppenspezifischen Schwerpunkte bei den Branchen Maschinenbau und Elektrotechnik, Logistik, Chemie, Textil und Bekleidung sowie Agrobusiness.

www.invest-in-niederrhein.de


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