15.11.2018 || Startseite -> Nachrichten aus duesseldorf -> lokales -> Immobilienmesse Expo Real

Immobilienmesse Expo Real

Le Quartier Central erhält Zertifikat in Silber

Im Rahmen der diesjährigen Immobilienmesse Expo Real in München hat Aurelis nun das unbegrenzt gültige Quartierszertifikat für das 36 ha große Projekt erhalten.

Düsseldorf - Es wird dann verliehen, wenn mindestens 75 Prozent der Hochbauten erstellt wurden und alle öffentlichen Verkehrs- und Freiflächen angelegt sind. Voraussetzung dafür ist, dass die Umsetzung in unverändert hoher Qualität durchgeführt wurde. Dies bescheinigten die Juroren der DGNB. Ralph Schneemann, Leiter Projektentwicklung der Aurelis-Region West, nahm das Zertifikat entgegen: "Damit wird nicht nur die Entwicklungsleistung von Aurelis ausgezeichnet. Auch die Projekte unserer Kunden haben den Preis verdient: Die Bauträger und Entwickler, die im Le Quartier Central ihre Wohn- und Gewerbevorhaben realisiert haben und die zu der hohen Qualität des Quartiers beigetragen haben.“
Die Vermarktung der Flächen im Le Quartier Central ist weitgehend abgeschlossen. Im März 2014 wurde eines der letzten verfügbaren Grundstücke an die PDI-Gruppe (PDI Property Development Investors GmbH) veräußert. Auf dem ca. 2.000 m² großen Grundstück werden ein achtgeschossiges Hotel und ein sechsgeschossiger Bürobau entstehen. Nach Abschluss aller Hochbauaktivitäten – voraussichtlich im Jahr 2017 – werden Stadt und Aurelis gemeinsam mit den Bauträgern und Entwicklern Raum für 2.000 Wohnungen und bis zu 6.000 Arbeitsplätze geschaffen haben.
Vom Brachland zum zertifizierten Stadtquartier
1997 wurde das Güterbahnhofsgelände in Düsseldorf stillgelegt und lag danach weitgehend ungenutzt brach. Vereinzelt siedelten sich Zwischennutzungen aus Gastronomie und Handel auf dem Areal an. Im Jahr 2000 wurde die städtebauliche Neuordnung des ehemaligen Bahnareals in Gang gesetzt. Der damalige Grundstückseigentümer, die Deutsche Bahn AG, initiierte in Kooperation mit dem städtischen Planungsamt ein Werkstattverfahren mit drei internationalen Teams, bestehend aus Stadtplanern, Architekten und Freiraumplanern unter Beteiligung der Öffentlichkeit. 2003 erwarb die Aurelis das Areal. Gemeinsam mit der Stadt Düsseldorf beschloss man einen städtebaulichen Rahmenplan als Grundlage für die weitere Entwicklung des Geländes. Die Planung berücksichtigte die baulich-räumlichen Strukturen in der Nachbarschaft und verbindet die umliegenden Stadtteile miteinander. Zur Bahnlinie wurde als Lärmschutz ein Gebäuderiegel für gewerbliche Nutzung vorgesehen. Unterschiedlich große Stadtgärten mit verschiedenen Themenschwerpunkten sollen die identitätsstiftende Quartiersmitte bilden. Gastronomische Einrichtungen der Zwischennutzer wurden entweder langfristig oder komplett in das neue Konzept eingebunden. 2004 begann der Rückbau der stillgelegten Bahnanlagen. Es mussten 50 km Gleise, 66.000 Schwellen und 160.000 t Schotter geräumt und entsorgt werden. 2005 wurde der erste Teilbebauungsplan rechtskräftig, erste Grundstücke wurden veräußert. Im gleichen Jahr begann das Bebauungsplanverfahren für den zweiten und größeren restlichen Teil des Geländes. 2009 wurde der städtebauliche Vertrag dafür abgeschlossen und der Bebauungsplan erlangte Rechtskraft. Im Anschluss begannen die Erschließungsarbeiten und die Anlage der Grünflächen. In den Folgejahren schritt die Vermarktung zügig voran. Heute – fünf Jahre nach Planungsrecht und Baureife – sind von den ehemals 36 ha nur noch rund 8.000 m² Bauland für Büro- und Hotelnutzung verfügbar.

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