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Immer mehr ausländische Studienanfänger in Deutschland

Anteil im vergangenen Jahr auf 21,4 Prozent gestiegen

Rund jeder fünfte Erstimmatrikulierte an deutschen Hochschulen kommt aus dem Ausland.

Berlin - An Deutschlands Hochschulen zieht es immer mehr ausländische Studenten: Im Sommersemester 2014 und im Wintersemester 2014/2015 schrieben sich 107.000 Studienanfänger aus dem Ausland an den Hochschulen ein und damit 4,5 Prozent mehr als im vorherigen Studienjahr, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden mitteilte.

Der Anteil des ausländischen Erstimmatrikulierten an allen Studierenden im ersten Semester stieg von 20,1 Prozent im Studienjahr 2013 auf 21,4 Prozent. Insgesamt begannen 501.000 Menschen ein Studium im Studienjahr 2014.

Den größten Zuwachs an ausländischen Studienanfängern verzeichneten die Agrar-, Forst- und Ernährungswissenschaften. Von den insgesamt 107.000 ausländischen Erstimmatrikulierten begannen 1900 Menschen ein solches Studium und damit acht Prozent mehr als im Vorjahr.

In anderen Fächern lag die Zahl der Studenten aus dem Ausland aber insgesamt deutlich höher. Für ein Studium der Ingenieurwissenschaften entschieden sich 27.500 ausländische Studierende, was einem Plus von 6,7 Prozent entsprach. In der Fächergruppe Mathematik und Naturwissenschaften stieg die Zahl der ausländischen Erstimmatrikulierten um 5,8 Prozent auf 16.400.

Weitere 30.900 Studienanfängerinnen und Studienanfänger mit ausländischer Staatsangehörigkeit begannen ein Studium in der Fächergruppe Rechts-, Wirtschafts- und Sozialwissenschaften. Dies bedeutete einen Anstieg um 5,2 Prozent.

(xity, AFP)


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