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Im Stadtgebiet ist weiterhin Vorsicht geboten

Appell an die Vernunft der Bürgerinnen und Bürger

Nach dem schweren Unwetter vom Abend des Pfingstmontags sind die Aufräumungsarbeiten in Düsseldorf sehr weit fortgeschritten.

Düsseldorf - Die Hauptverkehrsstraßen sind wieder befahrbar, die Rheinbahn kommt voran bei der Wiederaufnahme ihres Betriebes und auch das Bild entlang der Straßen gewinnt scheinbar zunehmend an Normalität. Auf unbestimmte Zeit sind an zahlreichen Stellen jedoch noch Restarbeiten erforderlich. Und genau an diesem Punkt macht der Krisenstab der Stadt Düsseldorf, der unter Vorsitz der Beigeordneten Helga Stulgies mit dem Beigeordnetenkollegium und Vertretern mehrerer Ämter tagte, auf eine Reihe versteckter Gefahren aufmerksam und appelliert dabei an die Vernunft aller.
Gefahren lauern vor allem unter hohen Bäumen, in deren Kronen noch abgebrochene Äste hängen. Solche Äste haben durchaus schon mal ein Gewicht von mehr als einer Tonne. Deshalb rät der Krisenstab dringend, die Absperrungen in entsprechend gekennzeichneten Bereichen unbedingt zu beachten. Das Gleiche gilt für Absperrungen im Umfeld von Gebäuden, auf deren Dächern sich noch lose Dachteile befinden.
Zum Entsetzen der Fachleute legen viele Bürgerinnen und Bürger ein erschreckendes Maß an Unvernunft an den Tag. Gesperrte Radwege und Gehwege werden sorglos betreten und befahren. Ausdrücklich macht der Krisenstab auf die damit verbundenen erheblichen Risiken aufmerksam. Noch immer befinden sich hoch in Bäumen gebrochene Äste, die jederzeit herabstürzen können. An vielen Straßen ist teilweise jeder zweite Baum geschädigt, ohne dass dies für den Laien auf Anhieb erkennbar ist.
Auf zahlreichen Gehwegen lagert noch Grünschnitt, der nun erst nach und nach abtransportiert werden kann. Es wird auf jeden Fall noch bis zum Wochenende dauern, bis in den Straßen die gröbsten Schäden beseitigt sind. In Parks und Wäldern wird dies hingegen noch Wochen in Anspruch nehmen. Auch dort bestehen unter hohen Bäumen ähnliche Gefahren wie im Umfeld der Straßenbäume. An alle Eltern ergeht die Bitte, Kinder auf diese Gefahren aufmerksam zu machen, die auch auf Schulwegen auftreten können. Der Appell des Krisenstabes lautet deshalb, den Blick beim Gang durch die Straßen nicht nur auf den Boden zu richten, sondern auch mal in die Höhe zu schauen in Richtung hoher Baumgipfel und Dächer.

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